Veranstaltungen

JETZT ANMELDEN zum 8. Kongress PHOSPHOR - EIN KRITISCHER ROHSTOFF MIT ZUKUNFT

Bundesweit sind zahlreiche Aktivitäten zur Klärschlammverwertung bekannt. Auch im Bereich der Phosphorrückgewinnung befinden sich die Verfahren in einer stetigen Weiterentwicklung. Großtechnische Anlagen kommen zunehmend auf den Markt. Die Herstellung von Sekundär-Düngemitteln als Alternative zur konventionellen Düngemittelproduktion wird nicht zuletzt aufgrund der aktuellen globalen Entwicklungen immer dringender. Bundesweit sind zahlreiche Aktivitäten zur Klärschlammverwertung bekannt. Auch im Bereich der Phosphorrückgewinnung befinden sich die Verfahren in einer stetigen Weiterentwicklung. Großtechnische Anlagen kommen zunehmend auf den Markt. Die Herstellung von Sekundär-Düngemitteln als Alternative zur konventionellen Düngemittelproduktion wird nicht zuletzt aufgrund der aktuellen globalen Entwicklungen immer dringender.

Um Kommunen, Behörden, Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen und auch die Industrie bestmöglich bei den anstehenden Herausforderungen zu unterstützen und aktuelle Entwicklungen darzustellen, veranstaltet die Plattform P-RÜCK des DWA-Landesverbands Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft des Umweltministeriums Baden-Württemberg am 23. und 24. November 2022 in Stuttgart den 8. Kongress PHOSPHOR – EIN KRITISCHER ROHSTOFF MIT ZUKUNFT.

Sehen Sie hier das Programm und melden Sie sich zum Phosphor-Kongress an:

| Programm

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Der 8. Phosphor-Kongress bietet der Fachwelt erneut das richtige Forum, um in den Austausch und Kontakt zu treten. Nutzen auch Sie diese Möglichkeit!


Einladung zum 4. Web-Seminar der Plattform P-RÜCK: Fördermöglichkeiten für eine nachhaltige Klärschlammbehandlung und -verwertung


Am 21. Juli berichtet ein Vertreter des Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz zur Kommunalrichtlinie des Bundes. Mit der Richtlinie unterstützt die Bundesregierung kommunale Akteur*innen dabei, Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken. So sind beispielsweise Machbarkeitsstudien, der Aufbau eines kommunalen Netzwerks sowie investive Maßnahmen förderfähig.


4. Landesforum für Betreiber zur Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung am 23. Juni 2022 - Melden Sie sich jetzt an!

Am 23.06.2022 veranstaltet die Plattform P-RÜCK das 4. Landesforum für Betreiber exklusiv für Teilnehmer*innen der Plattform P-RÜCK. Melden Sie sich als Betreiber der Plattform jetzt an!



Einladung zum Webseminar "Aus der Praxis - Der Weg zur Gründung einer interkommunalen Kooperation“ am 10. Februar 2022

Wir freuen uns, unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Plattform P-Rück das kostenfreie Webinar „Aus der Praxis - Der Weg zur Gründung einer interkommunalen Kooperation“ am 10. Februar 2022 um 09.30-11.30 Uhr anbieten zu können. Die Veranstaltung findet online statt.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung ausschließlich für Teilnehmer*innen, wissenschaftliche Partner und Landkreisvertreter*innen der Plattform P-Rück möglich ist.

Die Inhalte sind abgestimmt auf kommunale Vertreter*innen und Betriebsleiter*innen, welche sich für eine interkommunale Zusammenarbeit in deren Region interessieren oder sich bereits in der konkreten Planung einer Kooperation befinden.


Aufbauend auf das 2. Webinar der Plattform P-Rück Rechtsformen für Kooperationen in der Klärschlammentsorgung wird praxisnah über die Umsetzung kommunaler Kooperationen informiert. Nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich von einem renommierten Rechtsanwalt und Steuerberater über die Herangehensweise bei der Gründung verschiedener Kooperationsformen unter Betrachtung organisatorischer und steuerlicher Aspekte informieren. Anschließend werden interessante Praxisbeispiele des Zweckverband Klärschlammverwertung Böblingen sowie der Rhein-Neckar-Phosphor-Recycling GmbH & Co. KG präsentiert.

Wichtige Fragestellungen, welche im Rahmen dieses Webinars thematisiert werden, sind:

| Welche Schritte und organisatorische Vorgänge müssen bei der Gründung einer Gesellschaftsform zur interkommunalen Zusammenarbeit beachtet werden?
| Welche Vor- und Nachteile bringt die gewählte Gesellschaftsform (Zweckverband oder GmbH) mit sich?
| Welcher Zeitrahmen ist zur Umsetzung nötig?

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum direkten Austausch und zur Diskussion mit den Referenten.



7. Kongress „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“

Auch in diesem Jahr hatten wir wieder einen sehr erfolgreichen Kongress mit über 200 Teilnehmer*innen. Leider mussten wir aufgrund des aktuellen Corona-Infektionsgeschehens kurzfristig von der hybriden auf die digitale Veranstaltungsform wechseln. In diesem Zuge nochmals herzlichen Dank für die Unterstützung aller Beteiligten und das Verständnis auf Seiten der Teilnehmenden!

In den vergangenen Tagen des Phosphor-Kongresses haben wir wieder deutlich die Notwendigkeit der Phosphor-Rückgewinnung im Hinblick auf eine klimaschonende Kreislaufwirtschaft gesehen. Auf dem Weg von der Kläranlage bis zu einem marktfähigen Düngemittel sind einige Zwischenschritte notwendig.

Hier in THE LÄND fehlen noch wichtige Verwertungswege für Klärschlamm. Außerdem sollte die Wahl eines adäquaten Rückgewinnungsverfahrens anhand verschiedener Bewertungskriterien durchdacht werden. Auch die Rahmenbedingungen auf europäischer Ebene dürfen hier nicht vernachlässigt werden. In unserem Blick über den Tellerrand konnten wir aber auch über neue Wege, nämlich das Upcycling von Phosphor-Rezyklaten in Japan, staunen.

Wir hoffen, Sie im kommenden Jahr wieder in Präsenz zum 8. Phosphor-Kongress in Bad-Cannstatt begrüßen zu dürfen. Merken Sie sich schon heute den 23. und 24. November 2022 in Ihrem Kalender vor!



Betreiberworkshop der Plattform P-Rück

Am 17.11.2021 fand im Rahmen des 7. Phosphor-Kongresses der Betreiberworkshop der Plattform P-Rück von 10.00 Uhr bis 14.30 Uhr online statt.

In enger Anknüpfung an das regionale Entwicklungskonzept für eine nachhaltige Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung in Baden-Württemberg wurden die Kläranlagenbetreiber der Plattform P-Rück über die aktuellen Entwicklungen informiert. Im Besonderen wurden in Workshopräumen die Themen ›Bildung von Interessengemeinschaften‹, ›Angebote auf dem Dienstleistungsmarkt vs. eigene Anlagen‹ und ›Stand von Phosphor-Rückgewinnungsverfahren. ‹ behandelt. Hierzu waren Fachexpert*innen dabei, die Ihre eigenen Initiativen und Projekte vorgestellt haben.

Es hat sich wieder gezeigt, wie wichtig "Zugpferde" sind, um zukünftige Projekte in der Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung gemeinsam stemmen zu können. Zudem muss sowohl für die Gründung einer Interessensgemeinschaft als auch für die Planung einer eigenen Monoverbrennungsanlage ausreichend Zeit eingeplant werden. Ein Praxisbeispiel aus Rheinland-Pfalz hat uns verdeutlicht, dass durch eine Zusammenarbeit in der Region auch eigene, kleine Lösungen umgesetzt werden. Zuletzt wurden Rückgewinnungsverfahren aus Asche vorgestellt, welche sich momentan in Planung, Bau oder Betrieb befinden.



Fortsetzung der Regionalkonferenzen in Bedarfsregionen - Die Plattform P-Rück geht in die nächste Projektphase

Von Januar bis März 2021 wurden zehn Regionalkonferenzen in digitaler Form durchgeführt. Durch diese interaktiven Konferenzen (Diskussionsforen, persönliche Gespräche) konnten nachhaltige Impulse im Land gesetzt und die betroffenen Akteure umfassend informiert werden. Durch die Regionalkonferenzen wurden interkommunale Kooperationen bei der Klärschlammentsorgung vertieft, neue Kooperationen angestoßen sowie die regionale und überregionale Vernetzung unterstützt.

Die Auswertung von Bestands- und Planungsdaten zeigte, dass im Wesentlichen vier große Regionen in den ländlich strukturierten Räumen im Nordosten, Osten und im Süden des Landes - die sogenannten Bedarfsregionen - identifiziert wurden, in denen besonderer Handlungsbedarf zur Erweiterung der Klärschlammverbrennungskapazität besteht. Gleichzeitig muss eine angemessene Infrastruktur zur Phosphorrückgewinnung aufgebaut werden.

Die Plattform P-Rück plant in der kommenden Projektphase mit finanzieller Unterstützung des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie ideeller Partnerschaft von Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag eine Fortsetzung der Regionalkonferenzen in den Bedarfsregionen. Als Mitveranstalter sind hier die Landratsämter der jeweiligen Landkreise vertreten. Die Auftaktveranstaltung finden am Mittwoch, den 27.10.2021 in Villingen-Schwenningen statt. Sehen Sie hier die Einladung an die Bürgermeister*innen, Betriebsleiter*innen und Verbandsvorsitzenden aus der Region.



DWA-Landesverbandstagung Baden-Württemberg am 19.-20. Oktober 2021 im CongressCentrum Pforzheim

Der Treffpunkt der Wasserwirtschaft im Südwesten goes hybrid!

Am 19. und 20. Oktober 2021 findet die Landesverbandstagung Baden-Württemberg im CongressCentrum Pforzheim statt, in diesem Jahr im Hybridformat. Nach langer Zeit der Abwesenheit freuen wir uns sehr, Sie wieder live und vor Ort begrüßen zu dürfen. Natürlich können Sie auch online dabei sein. Alles ist möglich. Bei einer stabilen niedrigen Inzidenz erwarten wir einige Hundert Teilnehmer.

Unter dem Motto Wasserwirtschaft – Wissen macht Zukunft trifft sich die Fachwelt im Südwesten: Neue Herausforderungen, Klimawandel, demografische Entwicklungen, Landnutzungsänderungen, technologische Neuerungen und nicht zuletzt auch das Konsumverhalten führen zu umfassenden Veränderungen, die nicht allein durch lokale Maßnahmen der Abwasserwirtschaft bewältigt werden können. Dazu kommt ein enormer Sanierungs- und Anpassungsbedarf der teils jahrzehntealten Abwasserinfrastruktur.

Der DWA-Landesverband Baden-Württemberg blickt nach vorne: An zwei Veranstaltungstagen informieren wir Sie über zukunftsweisende Trends und innovative Themen der Abwasserbranche. Dabei richten wir den Fokus auch auf die Erkenntnisse aus der Corona-Krise.

Die Landesverbandstagung Baden-Württemberg 2021:

|Keynote: Zieht euch warm an, es wird heiß! Sven Plöger, Dipl.-Meteorologe, ARD-Wetterexperte und Preisträger des NatureLife-Umweltpreis 2020/21

|Zweiter Landes-Berufswettbewerb für AZUBIS und Berufsanfänger der Abwassertechnik

|Wissenschaftsforum zur weitergehenden Abwasserbehandlung von Spurenstoffen | Aktivkohle | Innovationen

|Verbändeforum BWK - WBW - DWA BW: Wasserbewusste Zukunftsstadt – Wasser als zentraler Baustein der Klimaanpassung im urbanen Raum

| NEU 1. Digital Water Conference in Kooperation mit dem Digital Water Institute

Ein umfassendes Hygienekonzept sorgt für die nötige Sicherheit vor Ort. Für die schnelle und lückenlose Kontaktrückverfolgung setzen wir die Luca-App ein: https://www.luca-app.de/. Die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültige Corona-VO BW kommt zur Anwendung.

Zur Anmeldung

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Einladung zum Webinar "Rechtsformen für Kooperationen in der Klärschlammentsorgung“ am 14. Juli 2021

Wir freuen uns, unseren Teilnehmer*innen der Plattform P-Rück das kostenfreie Webinar „Rechtsformen für Kooperationen in der Klärschlammentsorgung“ am 14.07.2021 um 10.00-12.00 Uhr anbieten zu können. Die Veranstaltung findet online statt.

Zielpublikum: Die Inhalte dieses Webinars sind fachlich auf Bürgermeister*innen und kommunale Entscheidungsträger*innen unserer beteiligten Kommunen und Zweckverbände abgestimmt.

Im Hinblick auf den bevorstehenden Umbruch in der Klärschlammentsorgung stehen einige Kommunen vor der Entscheidung, ob und in welcher Form diese zukünftig überregional kooperieren können. Um Sie bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen, bietet diese zweistündige Online-Veranstaltung die Möglichkeit, sich über verschiedene Formen von interkommunalen Kooperationen zu informieren. Die Voraussetzungen und fachliche Umsetzung für die genannten Modelle werden beschrieben. Zudem geht der Vortrag unserer Referentin Frau Dr. Fabry, Fachanwältin für Vergaberecht und Expertin auf dem Gebiet der kommunalen Klärschlammentsorgung, auf das Vergaberecht sowie steuerliche Hintergründe ausführlich ein. Zuletzt präsentiert ein Vertreter des Zweckverband KBB die Meilensteine und praktischen Umsetzungshindernisse auf dem Weg der Zweckverbandsgründung. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit zum direkten Austausch und Diskussion mit den Fachexperten. Weitere Informationen finden Sie hier.



3. Landesforum für Betreiber zur Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung am 24.06.2021

Wir freuen uns über die zahlreiche Teilnahme am "3. Landesforum für Betreiber" am 24. Juni. Rund 90 Teilnehmer*innen wurden hier über landes- und bundesweite Entwicklungen der Klärschlammverwertung und Phosphorrückgewinnung informiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Genehmigungs-, Bau- und Betriebserfahrungen sowie der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit von Kleinanlagen zur Klärschlamm-Monoverbrennung. Zudem hat die MSE Mobile Schlammentwässerungs GmbH die gemeinsame Planung mit der EnBW zur eigenen Klärschlammmonoverbrennung mit einer Kapazität von 45.000 t/a TM am Standort Walheim präsentiert. Zum Schluss präsentierte die MVV Umwelt GmbH Ihre Planung zur Klärschlammbehandlung mit direktem Phosphor-Recycling. Neben spannenden Fachvorträgen bestand im digitalen Raum die Möglichkeit für die Teilnehmer*innen, sich online in den Pausen auszutauschen. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten, den Referierenden und Teilnehmer*innen für diese gelungene Veranstaltung!

Den Veranstaltungsbericht finden Sie hier.


Die Vortragsunterlagen und Videoaufzeichnung stehen unseren Teilnehmern der Plattform kostenlos zur Verfügung. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an julia.keller(at)dwa-bw.de.



Regionalkonferenzen: Wege zur sicheren Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung // ONLINE

Die Klärschlammentsorgung steht vor einem großen Umbruch. Aktuell leistet die Mitverbrennung von Klärschlamm in Kohlekraft- und Zementwerken noch einen großen Beitrag zur Entsorgungssicherheit in Baden-Württemberg. Ein großer Anteil dieser Mitverbrennungskapazitäten steht infolge des Kohleausstiegs jedoch in einigen Jahren nicht mehr zur Verfügung. Durch die ab 2029 bundesweit geltende Pflicht zur Phosphor-Rückgewinnung kann gleichzeitig nur ein sehr geringer Teil der Kläranlagen künftig ihren Klärschlamm ohne vorherige Phosphor-Rückgewinnung auf dem Wege einer Mitverbrennung entsorgen. Zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung müssen die dazu erforderlichen Entscheidungen in den Kommunen und Abwasserzweckverbänden bereits in den kommenden 2 Jahren getroffen werden, wenn eine Umsetzung bis 2029 realistisch noch möglich sein soll.

Aus diesem Anlass veranstaltet die Plattform P-RÜCK unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller MdL zehn virtuelle Regionalkonferenzen „Wege zur sicheren Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung in Baden-Württemberg“ von Januar bis März 2021. Bei diesen Regionalkonferenzen sind u.a. Vertreter von Landratsämtern, Kommunen, Betreiber aber auch alle Interessierten eingeladen, kostenlos teilzunehmen, um einen Informationsaustausch zu schaffen und gemeinsam regionalspezifische Lösungen zur Sicherstellung einer langfristig tragfähigen Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung zu erarbeiten.

Melden Sie sich hier an.



Landesforum für Betreiber zur Klärschlammentsorgung am 17.06.2020

Die neue Klärschlammverordnung AbfKlärV hat einen bundesweiten Anstieg der Verbrennungsquoten für Klärschlamm ausgelöst. Der Verbrennungsmarkt für Klärschlamm gerät zunehmend unter Druck. Die baden-württembergischen Kläranlagenbetreiber stehen aktuell vor der Aufgabe, die bestehenden Konzepte zur Klärschlammentsorgung zu überprüfen und ggf. neu auszurichten um eine langfristige Klärschlammentsorgung zu sichern. Seit August 2019 erarbeitet die Plattform P-RÜCK Baden-Württemberg ein landesweites Strukturkonzept zur Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung im Rahmen des Projektes „Status quo und Strukturkonzept der Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung in Baden-Württemberg“ das den, kommunalen Entscheidungsträgern, Abwasserzweckverbänden und Kläranlagenbetreibern eine fundierte Datengrundlage und Erkenntnisquelle für anstehende Entscheidungen anbieten will. Darüber hinaus will das Projekt eine Strukturdiskussion im Land in Gang setzten, die dabei helfen soll, Anlagenkapazitäten und Anlagenbedarf für die P-Rückgewinnung und Klärschlammentsorgung dem tatsächlichen Bedarf optimal anzupassen und Überkapazitäten zu vermeiden.

Am 17. Juni wurden die Ergebnisse der landesweiten Umfrage sowie des Projektes "Status quo und Strukturkonzept der Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung in Baden-Württemberg" vorgestellt. Die Teilnehmer hatten hier die Möglichkeit, sich über den Status quo der Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung sowie das Strukturkonzept zur Sicherstellung der Klärschlammentsorgung in Baden-Württemberg bzw. Optionen für eine zukünftige Klärschlammentsorgung zu informieren und darüber intensiv zu diskutieren. Darüber hinaus wurden die Standortkriterien und Organisationsformen zur thermischen Klärschlammbehandlung und P-Rückgewinnung sowie die Definition und Auswahl von Ausschluss- und Auswahlkriterien für die Bewertung von P-Rückgewinnungsverfahren präsentiert. Das Forum repräsentierte den Beginn der Entwicklung von gemeinsamen Lösungswegen und Strategien in den Regionen.

*Infos für Teilnehmer der Plattform P-Rück: Alle Sessions können hier auch nachträglich abgerufen werden



2. Betreiber-Workshop am 19.11.2019 im Kursaal Bad Cannstatt

Im Rahmen des 5. Kongresses „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“ fand am 19. Oktober 2019 zum zweiten Mal den Betreiber-Workshop statt. Hauptziel des Workshops war es, Überlegungen und Impulse für das Strukturkonzept der Klärschlammentsorgung in Baden-Württemberg mit den Betreibern intensiv zu diskutieren sowie die gewonnenen Informationen in die weitere Projektarbeit zu integrieren.

Rund 35 Teilnehmer der Plattform P-Rück, darunter Kläranlagenbetreiber, Vertreter von Klärschlammverbänden, des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, des Gemeindetages und Fachexperten von Hochschulen trafen sich in Bad Cannstatt, um folgende Themen zu diskutieren: „Zentrale und dezentrale Lösungsansätze zur P-Rückgewinnung", „Klärschlammkooperationen" und „Verwertung von P-Rezyklaten", welche maßgeblich für die Umsetzung der novellierten Klärschlammverordnung sind. Lesen Sie den gesamten Veranstaltungsbericht hier.



1. Betreiber-Forum am 05.06.2019 in Stuttgart

Im Januar 2019 gründeten der DWA-Landesverband Baden-Württemberg und das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die Plattform P-Rück.

Ein Ziel der Plattform ist es, einen strukturierten, zentral vernetzten Informations-, Wissens- und Erfahrungsaustausch im Bereich Klärschlammentsorgungssicherheit und Phosphorrückgewinnung zu schaffen. Ein weiteres Ziel ist der gemeinsame Aufbau einer landesweiten Strategie zur Klärschlammentsorgungssicherheit und Phosphor-Rückgewinnung in Baden-Württemberg.

Im Rahmen des 4. Kongresses „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“ fand am 24. Oktober 2018 zum ersten Mal ein Betreiber-Workshop statt, um eine bedarfsorientierte Strategie zur Klärschlammentsorgungssicherheit und P-Rückgewinnung zu entwickeln. Rund 30 Teilnehmer aus Baden-Württemberg, darunter Kläranlagenbetreiber, Vertreter von Klärschlammverbänden, Umweltministerium, Landratsamt, Gemeindetag und Hochschulen, hatten hier die Möglichkeit über ihre Anforderungen, Bedenken, Ideen und Lösungsvorschläge umfänglich zu diskutieren.

Programmflyer (PDF)



1. Betreiber-Workshop am 24.10.2018 im Kursaal Bad Cannstatt

Der erste Betreiber-Workshop zum Thema KlärES und P-Rück fand im Rahmen des Phosphor-Kongresses am 24.10.2018 mit knapp 30 Teilnehmern aus Baden-Württemberg statt. Im Ergebnis des Workshops gründet der DWA-Landesverband in Kooperation mit dem Umweltministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie dem Städtetag und Gemeindetag die Plattform KlärES und P-Rück zum 01.01.2019.
Dateien zum Herunterladen:
Bei Interesse an der Plattform können Sie hier das Formular zur Teilnahme herunterladen

© Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. // (DWA)