Aktuelles

21.05.2021

Einladung zum 3. Landesforum für Betreiber - Kostenfreie Teilnahme für Betreiber und wissenschaftliche Partner der Plattform P-Rück am Donnerstag, den 24.06.2021


In dieser Veranstaltung werden die Teilnehmer*innen der Plattform P-Rück über bundesweite Entwicklungen der Klärschlammverwertung informiert. Neben dem Status Quo des Entwicklungskonzepts erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfahrungsberichte und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen von kommunalen Betreibern und privaten Dienstleistern von Anlagen zur Klärschlamm-Monoverbrennung. Hier finden Sie das vollständige Programm zum Download.

Wir laden Sie herzlich ein, sich für unsere Online-Veranstaltung „Landesforum für Betreiber zur Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung“ hier zu registrieren. Melden Sie sich als Teilnehmer*in der Plattform P-Rück jetzt kostenfrei an.


14.05.2021

Neue Verbrennungsanlage für Klärschlamm in Forchheim in Baden-Württemberg geplant

Ein Artikel der "EUWID Wasser und Abwasser"

In Baden-Württemberg könnte eine neue Monoverbrennungsanlage für Klärschlamm errichtet werden. [...]

Den ganzen Artikel für Plattform-Teilnehmer finden Sie hier.

Quelle: EUWID Wasser und Abwasser, Ausgabe 19/2021


29.04.2021

Abschlussveranstaltung der Regionalkonferenzreihe

Am vergangenen Donnerstag fand die Abschlussveranstaltung der Regionalkonferenzreihe für alle Teilnehmer der Plattform P-Rück und behördliche Vertreter statt. Nach einem kurzen Rückblick auf die zehn Regionalkonferenzen wurden aktuelle Impulse, Initiativen und Projekte in Baden-Württemberg zur Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung aufgezeigt. Anschließend erläuterte das Umweltministerium die Themen Berichtspflicht, Vollzug der Klärschlammverordnung und P-Analytik. Im Anschluss an die Fachvorträge war während einer ersten Diskussionsrunde Platz für offene Fragen der Teilnehmer an unsere Experten. Nach einem abschließenden Ausblick auf die künftigen Aktivitäten der Plattform P-Rück fand eine Face-to-Face Abschlussdiskussion im offenen Networking-Bereich zu den Themen "Plattform P-Rück", "Umweltministerium", "Industrie und Dienstleister" und "P-Rückgewinnung aus Klärschlammasche" statt. Mit über hundert Teilnehmern erreichte diese Veranstaltung einen breiten Personenkreis und weckt bereits gespannte Vorfreude auf den weiteren Austausch der Plattform-Teilnehmer sowie die anstehenden diesjährigen Veranstaltungen. Die Vortragsunterlagen für Plattform-Teilnehmer finden Sie hier.




16.04.2021

Phosphormangel im Ökolandbau – können Recycling-Dünger eine Lösung sein?

Ein Artikel in "Phosphorama - Ohne Phosphor kein Leben"

Struvit ist ein Recyclingprodukt, das viele wichtige Kriterien des Ökolandbaus erfüllt. Doch noch ist es nicht zugelassen. [...]

Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Kerstin Hoppenhaus und Sibylle Grunze, riffreporter.de


25.03.2021

Gelungener Abschluss der Regionalkonferenzreihe >Wege zur sicheren Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung<

Heute fand die 10. und letzte Regionalkonferenz der Plattform P-RÜCK unter der Schirmherrschaft des Umweltministers Franz Untersteller MdL auf unserer neuen digitalen Plattform mit zahlreichen Teilnehmer*innen aus dem Südwesten Baden-Württembergs statt. Ziel der Konferenzreihe war es, Impulse für Lösungen zur Sicherstellung einer langfristigen und regionalen Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung zu diskutieren und nachhaltig zu entwickeln. Es ist uns gelungen - viele Initiativen im ganzen Land sind bereits in der Entstehung.

Die Konferenzreihe bot die Möglichkeit zum Austausch mit mehr als 700 Teilnehmer*innen in 10 Konferenzen, 30 Landkreisworkshops und insgesamt über 1.600 Minuten. Hinter den Kulissen war ein Team von 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wöchentlich intensiv mit der Umsetzung beschäftigt. Mit Hilfe unserer Konferenz-Plattform wurden neue Wege in der digitalen Kommunikation ermöglicht!

Ein großer Dank gilt vor allem unseren Partnern - dem ISWA der Universität Stuttgart, der HfT Stuttgart, der HS Biberach und der iat-Ingenieurberatung GmbH - sowie der Unterstützung durch das Umweltministerium Baden-Württemberg und die kommunalen Landesverbände. Am vergangenen Donnerstag fand die Abschlussveranstaltung der Regionalkonferenzreihe für alle Teilnehmer der Plattform P-Rück und behördliche Vertreter statt. Nach einem kurzen Rückblick auf die zehn Regionalkonferenzen wurden aktuelle Impulse, Initiativen und Projekte in Baden-Württemberg zur Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung aufgezeigt. Anschließend erläuterte das Umweltministerium die Themen Berichtspflicht, Vollzug der Klärschlammverordnung und P-Analytik. Im Anschluss an die Fachvorträge war während einer ersten Diskussionsrunde Platz für offene Fragen der Teilnehmer an unsere Experten. Nach einem abschließenden Ausblick auf die künftigen Aktivitäten der Plattform P-Rück fand eine Face-to-Face Abschlussdiskussion im offenen Networking-Bereich zu den Themen "Plattform P-Rück", "Umweltministerium", "Industrie und Dienstleister" und "P-Rückgewinnung aus Klärschlammasche" statt. Mit über hundert Teilnehmern erreichte diese Veranstaltung einen breiten Personenkreis und weckt bereits gespannte Vorfreude auf den weiteren Austausch der Plattform-Teilnehmer sowie die anstehenden diesjährigen Veranstaltungen. Die Vortragsunterlagen für Plattform-Teilnehmer finden Sie hier.


10.03.2021

Regionalkonferenzen

Wege zur sicheren Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung

Vergangene Woche fand bereits die 7. Regionalkonferenz auf unserer digitalen P-Rück-Plattform mit zahlreichen Teilnehmern aus der Region statt. Ein Ziel dieser Konferenzen ist es, gemeinsam regionalspezifische Lösungen zur Sicherstellung einer langfristig tragfähigen Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung zu erarbeiten. Die Anmeldungen und das Interesse an Informationsaustausch und Lösungsfindung sind groß bei allen Beteiligten. Im Anschluss an die Vorträge unserer Experten finden Workshops statt, um im kleinen Kreis die Besonderheiten der einzelnen Landkreise zu diskutieren. Zudem haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich über den Networkingbereich "let's meet" persönlich - face to face - im Anschluss an die Veranstaltung auszutauschen.

Die Klärschlammentsorgung steht vor einem großen Umbruch. Aktuell leistet die Mitverbrennung von Klärschlamm in Kohlekraft- und Zementwerken noch einen großen Beitrag zur Entsorgungssicherheit in Baden-Württemberg. Ein großer Anteil dieser Mitverbrennungskapazitäten steht infolge des Kohleausstiegs jedoch in einigen Jahren nicht mehr zur Verfügung. Durch die ab 2029 bundesweit geltende Pflicht zur Phosphor-Rückgewinnung kann gleichzeitig nur ein sehr geringer Teil der Kläranlagen künftig ihren Klärschlamm ohne vorherige Phosphor-Rückgewinnung auf dem Wege einer Mitverbrennung entsorgen. Zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung müssen die dazu erforderlichen Entscheidungen in den Kommunen und Abwasserzweckverbänden bereits in den kommenden 2 Jahren getroffen werden, wenn eine Umsetzung bis 2029 realistisch noch möglich sein soll.
Aus diesem Anlass veranstaltet die Plattform P-RÜCK unter der Schirmherrschaft des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller MdL 10 virtuelle Regionalkonferenzen „Wege zur sicheren Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung in Baden-Württemberg“.



10.03.2021

Unterwegs in die Kreislaufwirtschaft: Phosphor-Recycling aus Klärschlamm

Ein Artikel in "Phosphorama - Ohne Phosphor kein Leben"

Phosphor ist ein kritischer strategischer Rohstoff ohne den Landwirtschaft auf Dauer nicht möglich ist. Trotzdem gehen wir sehr verschwenderisch mit dem wertvollen Nährstoff um. Eine neue Recycling-Pflicht soll das nun ändern.

Phosphor-Recycling passiert in der Natur jeden Tag und ist ganz normal. Phosphatgestein verwittert, der Phosphor gelangt in den Boden, Pflanzen nehmen ihn auf und wenn sie verrotten, geben sie ihn wieder ab. Nach und nach wird er in die Gewässer ausgewaschen, sinkt dort ins Sediment und wird wieder zu Phosphatgestein. [...]

Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Kerstin Hoppenhaus und Sibylle Grunze, riffreporter.de


25.02.2021

6. P-Rück-Kongress, 25. und 26. 11.2020

Klärschlamm als Rohstoff: Phosphor aus der Asche?

Gemäß der Klärschlammverordnung des Bundes muss der im Klärschlamm enthaltene Phosphor ab 2029 zurück gewonnen werden. Um dieses Datum einhalten zu können, müssen die Betreiber jetzt aktiv werden. Sie müssen auch entscheiden, wie der Phosphor recycelt werden soll: Nach der Verbrennung des Klärschlamms aus der Asche oder direkt aus dem Klärschlamm. Wie sich die Situation derzeit darstellt und welche Erkenntnisse aus Pilotprojekten gewonnen werden können, wurde auf dem 6. Stuttgarter Kongress „Phosphor – Ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“ intensiv diskutiert. Wegen Corona fand die Tagung virtuell im Internet statt. Dabei zeigte sich erneut, dass die Abwasserbranche dank neuer kommunikativer Wege die mit der Pandemie verbundenen Herausforderungen gut meistert.

In den Markt zur Klärschlammentsorgung ist Bewegung gekommen. Vor allem die Pflicht, bis 2029 den im Klärschlamm enthaltenen Phosphor zu recyceln, stellt die Betreiber der rund 900 Kläranlagen in Baden-Württemberg vor neue Herausforderungen. Zahlreiche Kommunen und Abwasserzweckverbände haben nun mit konkreten Planungen begonnen. Einige sind bereits in die Umsetzung von Projekten eingestiegen, um die geforderte Rückgewinnung von Phosphor zu realisieren. Erschwert werden diese Vorhaben allerdings aktuell durch die Corona-Pandemie. Wie stark das Virus in die Alltagsarbeit der Abwasserbranche eingreift, wurde auch auf dem 6. Kongress zur Phosphorrückgewinnung deutlich, der online am 25. und 26. November 2020 stattfand.

Lesen Sie hier den gesamten Veranstaltungsbericht.

Stream verpasst? Kein Problem, Sie können den gesamten Kongress hier als Video-Aufzeichnung bestellen.



19.02.2021

Aufruf zum call for paper

Für die DWA-Landesverbandstagung 2021 Baden-Württemberg am 19.– 20. Oktober 2021 im CongressCentrum Pforzheim suchen wir Beiträge:

Die Verbindung von Forschung und Technik ist das prägende Kennzeichen der Landesverbandstagung. Aktuelle Themen aus Sicht erfahrener Praktiker und wissenschaftlich abgesicherte Beiträge stehen für das fachlich hohe Niveau dieser etablierten Veranstaltung. Die Landesverbandstagung wird in diesem Jahr voraussichtlich als hybride Veranstaltung durchgeführt und richtet sich an alle in der Wasserwirtschaft Baden-Württemberg tätigen Personen. DWA-Landesverbandstagung 2021 – Treffpunkt und Plattform der Wasserwirtschaft im Südwesten!

Bitte senden Sie eine Kurzfassung Ihres Referates mit Arbeitstitel unter Angabe des Schwerpunktthemas sowie eine Kurzvita bis zum 08. April 2021 an die u. g. Adresse


Ihr Abstract soll max. eine DIN A4-Seite umfassen. Vortragsdauer: max. 20 Minuten inkl. anschließender Diskussion.

Formulare und weitere Infos als Download unter www.landesverbandstagung-bw.de

per Post:
Frau Gabriele Seil
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.
Landesverband Baden-Württemberg
Rennstr. 8
70499 Stuttgart

per Mail:
gabriele.seil@dwa-bw.de


Information - Call for Paper (PDF)

Anmeldung - Call for Paper (PDF)



18.01.2021

Klärschlamm zukunftssicher entsorgen und Phosphor-Kreislauf schließen

Ab 2029 sind grundsätzlich alle Kläranlagen, unabhängig von deren Ausbaugröße, dazu verpflichtet, den im Klärschlamm enthaltenen lebensnotwendigen Rohstoff Phosphor zurückzugewinnen.

Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, müssen bereits jetzt die dazu erforderlichen Konzepte zur Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung erstellt
werden. Hierbei unterstützt die Plattform P-RÜCK Baden-Württemberg die Kläranlagenbetreiber in Baden-Württemberg aktiv bei der Ausarbeitung regionaler Lösungen.

Unter der Schirmherrschaft des Ministers für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Franz Untersteller MdL finden zu diesem Zweck kostenfrei 10 exklusive Online-Regionalkonferenzen statt, um

| Sie über den aktuellen Stand und Entwicklungen zu INFORMIEREN, sowohl allgemein als auch ganz speziell auf ihre Region bezogen,
| mit Ihnen über Ansätze und Lösungen zu DISKUTIEREN,
| Sie zu MOTIVIEREN und bei Verbundkonzepten zu UNTERSTÜTZEN.

Die Termine der Konferenzen nach Region (s. Karte) - mit Klick auf den Termin gelangen Sie direkt zur Anmeldung:

1: Dienstag, 19. Januar 2021
2: Donnerstag, 28. Januar 2021
3: Donnerstag, 4. Februar 2021
4: Dienstag, 9. Februar 2021
5: Donnerstag, 18. Februar 2021
6: Donnerstag, 25. Februar 2021
7: Donnerstag, 4. März 2021
8: Donnerstag, 11. März 2021
9: Mittwoch, 17. März 2021
10: Donnerstag, 25. März 2021

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung.




Markterkundung zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammaschen

Die kommunalen Betreiber der drei Klärschlammverbrennungsanlagen an den Standorten Karlsruhe, Stuttgart und Neu-Ulm streben zur Entwicklung eines tragfähigen Entsorgungskonzeptes ihrer Klärschlammaschen eine Zusammenarbeit an.

Um die Durchführung der ab 2029 nach den Maßgaben der AbfKlärV erforderlichen Phosphor (P)-Rückgewinnung zu erleichtern bzw. die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme zu verbessern, sollen zunächst die Klärschlammaschen der beteiligten Verbrennungsanlagen gebündelt und als gemeinsames Aschekontingent für die P-Rückgewinnung zur Verfügung gestellt werden (Ausbaustufe 1: ca. 20.000 t/a Klärschlammasche). Durch weitere Planungen zum Bau neuer Verbrennungsanlagen in Baden-Württemberg, können weitere Aschemengen hinzukommen, so dass es zu einer Erhöhung der Aschemenge kommen kann (Ausbaustufe 2: ca. 37.000 t/a Klärschlammasche).

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entsorgungspraxis, wollen die kommunalen Partner deshalb im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens zunächst die Möglichkeiten einer künftigen Ascheentsorgung in Form einer Dienstleistung abklären und hierzu Gespräche mit möglichst vielen Marktteilnehmern führen. Ziel dieser Markterkundung ist es auch, weitere Optionen der Leistungsvergabe an einen privaten Dritten, z.B. in Form einer möglichen Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP), zu betrachten und bei Interesse zu erörtern. Das Markterkundungsverfahren wurde am 21.08.2020 europaweit veröffentlicht.


Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://ted.europa.eu unter folgender Bekanntmachungsnummer: 2020/S 162-393260


Online Expertenforum Phosphorelimination: Optimierung auf Kläranlagen am 22. Juli 2020

Wie man Phosphor aus dem Abwasser bekommt

Auf vielen Kläranlagen in Baden-Württemberg gehört es bereits zum Alltag, Phosphor aus dem Abwasser zu eliminieren. Doch nach wie vor gelangen noch immer zu große Mengen dieses Pflanzennährstoffs in die Gewässer, so dass dort Überdüngung droht. Daher verschärfen sich die Anforderungen nun auch für mittlere und kleinere Anlagen, die Gewässergüte durch einen verringerten Phosphoreintrag zu verbessern. Im DWA-Expertenforum Phosphorelimination, das wegen der Coronakrise online durchgeführt wurde, ging es um die Möglichkeiten, wie sich dieses Ziel am besten erreichen lässt. Das Interesse war groß, wie sich auch an den ausführlichen Diskussionen über die Vorträge zeigte.

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht.

Wenn Sie die Veranstaltung verpasst haben, können Sie hier die Video-Aufzeichnung des Expertenforums Phosphorelimination bestellen.



Abschlussbericht "Status quo und Strukturkonzept der Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung in Baden-Württemberg"

Im Landesforum am 17.06.2020 werden die Ergebnisse der Klärschlammumfrage und Strukturkonzept Klärschlammentsorgung in Baden-Württemberg vorgestellt und diskutiert.

Ziel des nun im Ergebnis vorliegenden ersten Projektes der Plattform P-Rück „Status quo und Strukturkonzept der Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung in Baden-Württemberg“ ist es, den kommunalen Entscheidungsträgern, Abwasserzweckverbänden und Kläranlagenbetreibern im Land eine fundierte Datengrundlage bzw. ein Wissenskompendium für die anstehenden Entscheidungsprozesse zur Verfügung zu stellen. Weiterhin soll durch das Projekt eine Strukturdiskussion für Baden-Württemberg initialisiert werden, um durch fachliche und politische Diskussionen sicherzustellen, dass Anlagenkapazitäten für die P-Rückgewinnung und Klärschlammentsorgung dem tatsächlichen Bedarf optimal angepasst und Überkapazitäten vermieden werden.

Laden Sie sich hier den Abschlussbericht herunter (kostenlos).

Weitere Hintergrundinformationen können Sie hier bestellen. Die Hintergrundinformationen enthalten zusätzliche und detaillierte Informationen zum offiziellen Bericht des Projekts: "Status Quo und Strukturkonzeot der Klärschlammentsorgung und Phosphor-Rückgewinnung in Baden-Württemberg". Sie ermöglichen dem Leser ein profundes Projektverständnis.


Landesforum für Betreiber zur Klärschlammentsorgung

"Status quo und Strukturkonzept der Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung in Baden-Württemberg" am 17.06.2020 // Online

Bestellen Sie jetzt die Video-Aufzeichnung!

Am 17. Juni wurden die Ergebnisse der landesweiten Umfrage sowie des Projektes "Status quo und Strukturkonzept der Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung in Baden-Württemberg" vorgestellt. Die Teilnehmer hatten hier die Möglichkeit, sich über den Status quo der Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung sowie das Strukturkonzept zur Sicherstellung der Klärschlammentsorgung in Baden-Württemberg bzw. Optionen für eine zukünftige Klärschlammentsorgung zu informieren und darüber intensiv zu diskutieren. Darüber hinaus wurden die Standortkriterien und Organisationsformen zur thermischen Klärschlammbehandlung und P-Rückgewinnung sowie die Definition und Auswahl von Ausschluss- und Auswahlkriterien für die Bewertung von P-Rückgewinnungsverfahren präsentiert. Das Forum repräsentierte den Beginn der Entwicklung von gemeinsamen Lösungswegen und Strategien in den Regionen. Lesen Sie den gesamten Veranstaltungsbericht hier.




Das Veranstaltungsprogramm ist hier abrufbar. Für weitere Informationen wenden Sie sich an Frau Bolivar (vanessa.bolivar@dwa-bw.de)

Zur Bestellung: Video-Aufzeichnung



Klärschlamme-Entsorgungssicherheit: P-Rück Baden-Württemberg - durch Vernetzung mehr Sicherheit in der Krise

Angesichts der aktuellen Entwicklungen bietet Ihnen die Plattform P-Rück ein spezielles Angebot mit Fokus auf
Klärschlammentsorgung - Krisenmanagement an. Es umfasst z.B. die Beratung bei der Umsetzung von Notfallkonzepten sowie die Unterstützung bei der Lokalisierung von Zwischenlagerkapazitäten zur Absicherung eines Interimsbetriebs.

Gleichermaßen ist die Entwicklung von gemeinsamen Lösungswegen sowie Strategien in der Krisensituation jetzt und in Zukunft unsere absolute Priorität. Unser erweitertes Netzwerk von Fachexperten aus Ingenieurbüros, Hochschulen, kommunalen Verbänden, Behörden der Abwasserbranche sowie unsere Hauptakteure, die Kläranlagenbetreiber, sind bei allen Aktivitäten der Plattform intensiv involviert. Darüber hinaus stellen wir allen Plattform-Teilnehmern in der aktuellen Krisensituation eine Hotline unter 0711-896631-195 zur Verfügung. Frau Vanessa Bolivar nimmt sich Ihrer Fragen und Themen an.

Werden Sie Teilnehmer der Plattform P-Rück und profitieren Sie von allen Vorteilen! Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie unter https://prueck-bw.de/teilnehmer_werden/



ERSTE WEB-KONFERENZ "CORONA- UND KLÄRSCHLAMM-SPEZIAL"

Angesichts der aktuellen Lage hat der DWA-Landesverband BW alle Betreiber und Aufsichtsbehörden sowie die Fachöffentlichkeit im Rahmen einer ersten Web-Konferenz am 25.03.2020 zur Corona-Krise informiert und sensibilisiert. Aufgrund der Aktualität wurden Themen aus den DWA-Nachbarschaften und der P-RÜCK-Plattform Baden-Württemberg zur Betriebs- und Klärschlamm-Entsorgungssicherheit vorgestellt.

Experten aus dem Umweltministerium, der Abwasserbranche und der Arbeitsmedizin berichteten zur aktuellen Lage im Land und standen für Fragen zur Verfügung. Das Programm finden Sie hier.

Sie haben die Live-Konferenz verpasst? Kein Problem, Sie können die Konferenz zum Thema "Klärschlammentsorgung- Krisenmanagement" hier nachschauen.

Die gesamte Konferenz können Sie über die DWA-Homepage (www.dwa-bw.de) einsehen.



Fragen und Antworten zum Corona-Virus

Der DWA-Landesverband hat für die Betreiber und Betroffenen der Abwasserwirtschaft einen E-Mail-Account für Fragen rund um die Auswirkungen des Corona-Viruses auf das betriebliche Krisenmanagement eingerichtet: corona@dwa-bw.de

Die Plattform P-RÜCK Baden-Württemberg steht für ihre Mitglieder zur Klärschlammentsorgungssicherheit mit der Hotline 0711 896631-195 zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie über die DWA-Homepage.


Wissensmanagement – Virtuelle Experten, die aus Dokumenten lernen - Start unseres KI-Projektes

Im DWA Landesverband Baden-Württemberg hüten wir einen Schatz: Das gesammelte Wissen der Wasserwirtschaft in Baden-Württemberg aus zahlreichen eigenen Publikationen, Wissens- und Technologie-Plattformen und Vorträgen aus Kongressen, Expertenforen und Seminaren bis hin zum Erfahrungswissen Nachbarschaften. Und dieses know how ist der Praxis geprüft und qualitätsgesichert!

Wissensmanagement stellt eine der Kernkompetenzen im DWA Landesverband Baden-Württemberg dar. Aktuell starten wir mit einem neuen Projekt im Bereich Wissen 4.0: Die Erweiterung der digitalen Wissensdatenbanken mit der KI-Technologie der Theum AG.

Theum, das gleichnamige Produkt unseres Partners, ist KI-Technologie der nächsten Generation, die Dokumente, Websites und Wikis des DWA-Landesverbandes in Sekundenschnelle durchliest, aus ihnen lernt und das enthaltene Wissen zu leistungsstarken, virtuellen Experten für definierte Themenkomplexe zusammenführt und so unser Wissensmanagement in eine neue Dimension entwickelt, um die Suche nach Antworten auf Fragen rund um die (Ab-) Wasserwirtschaft in Sekundenschnelle und sofort nutzbar auf jedem Endgerät und von jeder Applikation zu ermöglichen.


Klärschlamm im Baden-Württemberg

Die im Oktober 2017 in Kraft getretene novellierte Klärschlammverordnung (AbfKlärV) hat mit den verpflichtenden Regelungen, Phosphor zurückzugewinnen und aus der direkten bodenbezogenen Verwertung auszusteigen, bundesweit große Veränderungen bei den Strukturen der Klärschlammentsorgung angestoßen. Durch die AbfKlärV sowie Verschärfungen im Düngerecht steigen die Verbrennungsquoten in Deutschland sukzessive an. Vor dem Hintergrund nur begrenzt zur Verfügung stehender Kapazitäten gerät der Verbrennungsmarkt für Klärschlamm zunehmend unter Druck. Der geplante Kohleausstieg und die Verringerung der Kapazitäten der Kohlekraftwerke infolge der Energiewende führen zu einer weiteren Verknappung der Verbrennungskapazitäten. Eine langfristige Entsorgungssicherheit für Klärschlamm ist deshalb nicht mehr überall gegeben. Auch für die Kläranlagenbetreiber im Land wird es immer schwieriger, Entsorgungsmöglichkeiten für die Klärschlämme zu finden. Teilweise werden Entsorgungsverträge nicht verlängert, Zwischenspeicher auf Kläranlagen erreichen ihre Kapazitätsgrenzen und aktuelle Ausschreibungsergebnisse führen zu deutlich steigenden Entsorgungskosten.

Der Lagebericht 2019 des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zum Thema "Kommunales Abwasser" ist ab sofort verfügbar.




5. Kongress PHOSPHOR – EIN KRITISCHER ROHSTOFF MIT ZUKUNFT am 19./20.11.2019

Die 2017 novellierte Klärschlammverordnung des Bundes schreibt vor, dass der im Klärschlamm enthaltene Phosphor ab 2029 wieder zurückgewonnen werden muss. Damit sind inden kommenden Jahren grundlegende Veränderungen in der Entsorgung von Klärschlamm erforderlich. Was dies konkret für die Betreiber der Klärwerke im Land bedeutet und wie sie künftig ihren Schlamm behandeln und entsorgen können,das wurde auf dem 5. P-Rück-Kongress in Stuttgart intensiv diskutiert. Dabei wurde klar, dass jetzt gehandelt werden muss.

Bereits zum fünften Mal hat der baden-württembergische Landesverband der DWA unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg zum Phosphor-Kongress nach Stuttgart-Bad Cannstatt eingeladen. „Ein kleines Jubiläum, das auch zur Standortbestimmung dienen soll“, wie der Landesverbandsvorsitzende Boris Diehm bei der Eröffnung des Kongresses anmerkte. „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“ lautet das Motto der Veranstaltung. In Anlehnung an die aktuellen Freitags-Klimademonstrationen erweiterte Diehm das Motto zu „Green Phosphor for Future“. Und verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass Phosphor als endliche Ressource in den vergangenen Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erlangt hat – mit „zahlreichen Forschungsvorhaben, Entwicklungen und politischen Absichtserklärungen“. Mit dem ersten Phosphor-Kongress habe das Land 2015 die Initiative ergriffen. Gleichzeitig habe die EU-Kommission Phosphor in die Liste von 20 kritischen Rohstoffen aufgenommen, was die wichtige Bedeutung des Recyclings dieses in Landwirtschaft und Industrie essentiellen Rohstoffs deutlich zeigt. Allerdings seien auf dem Weg zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft viele Fragen zu beantworten, etwa wie die recycelten Phosphorprodukte aussehen und wie sich der Markt dafür interessiert.

Lesen Sie den gesamten Veranstaltungsbericht hier.


Klärschlammentsorgung

Untersteller: Verbrennung ist der „einzige richtige Weg“

Baden-Württemberg Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat die thermische Klärschlammverwertung als den „einzige richtigen Weg“ bezeichnet. „Eine bodenbezogene Verwertung, wie sie die Klärschlammverordnung des Bundes für kleinere Kläranlage weiterhin, darf hier im Land auch in Zukunft keine Rolle mehr spielen“, sagte Untersteller zu Beginn des 5. Phosphor-Kongresses in Stuttgart, „Es wäre geradezu grotesk, die Schadstoffe, die aus dem Abwasser im Klärschlamm gezielt aufkonzentriert wurden, wieder direkt über die Felder in die Umwelt zu bringen“, betonte er.

Viele Kläranlagenbetreiber und Abwasserzweckverbände im Land haben bereits damit begonnen, Strategien und Lösungen zu erarbeiten, um ihre Klärschlammentsorgung zukunftsfähig auszurichten, berichtete das baden-württembergische Umweltministerium. Dabei stehe auch die Phosphor-Rückgewinnung auf der Agenda. „Baden-Württemberg nimmt bei der Rückgewinnung von Phosphor bereits heute eine europaweit beachtete Führungsrolle ein“, sagte Untersteller. „Ausruhen dürfen und wollen wir uns auf diesem Erfolg aber nicht“, unterstrich er. Ziel sei es, weitere Projekte zur P-Rückgewinnung zu realisieren und die Verwertung von Recycling-Phosphaten im Land weiter voranzubringen.

Quelle: EUWID Wasser and Abwasser, Ausgabe 48.2019


Entsorgungsproblem Klärschlamm und Überlegungen zur Phosphor-Rückgewinnung: Landesweite Umfrage zum Status Quo der Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung

die neue Klärschlammverordnung (AbfKlärV) und Düngeverordnung (DüV) haben den Entsorgungsmarkt und die Klärschlammentsorgungssicherheit bundesweit buchstäblich auf den Kopf gestellt. Fehlende Entsorgungskapazitäten haben zu Entsorgungsnotständen in mehreren Regionen Deutschlands, großen Preissteigerungen und hohen Folgeinvestitionen geführt.
Die aktuelle Situation und eine gezielte Strategieentwicklung zur Absicherung der landesweiten Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung veranlasst das Ministerium für Umwelt, Klima und Energie Wirtschaft Baden-Württemberg gemeinsam mit dem DWA-Landesverband und seiner Plattform P-RÜCK im gemeinsamen Wirken mit den Kommunalen Landesverbänden Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag in Baden-Württemberg eine Umfrage an alle Kläranlagenbetreiber im Land zum Status Quo der Klärschlammentsorgung zu versenden. Alle Betreiber stehen vor großen Herausforderungen, die nur gemeinschaftlich mit vertretbaren Mitteln zu lösen sind.

Es ist das Bestreben aller Akteure, im Ergebnis dieser Status Quo-Ermittlung eine Strategie für Baden-Württemberg für eine langfristige Klärschlammentsorgungssicherheit und Phosphor-Rückgewinnung gemeinschaftlich zu entwickeln, um Minder-/Überkapazitäten oder Fehlinvestitionen in den Regionen zu vermeiden. Gleichermaßen ist es das gemeinsame Ziel, Impulse für neue Strukturen in der Klärschlammentsorgung und –verwertung – unabhängig von der Ausbaugröße – anzustoßen, die gleichermaßen die Pflicht zur P-Rückgewinnung beinhalten.

Die Teilnahme an der Umfrage war bis zum 16.12.2019 möglich. Wir bedanken uns herzlich bei all den zahlreichen Teilnehmern!!!


Neues Klärschlamm-Recycling in Göppingen

Im Göppinger Klärwerk ist seit Donnerstag eine Anlage in Betrieb, die aus Klärschlamm Phosphor herausfiltert. Es ist die erste derartige Anlage in Baden-Württemberg. Bislang ist Deutschland vom Import des Rohstoffs aus dem Ausland abhängig - das will das baden-württembergische Umweltministerium ändern. Das Göppinger Klärwerk soll Vorreiter sein und zeigen, wie Phosphor aus Klärschlamm möglichst effektiv und kostengünstig zurückgewonnen werden kann. Land und EU unterstützen mit 2,2 Millionen Euro. Phosphor wird in Deutschland zur Düngung in der Landwirtschaft benötigt. Helmfried Meinel vom Umweltministerium sagt: Wenn alle Klärwerke in Baden-Württemberg Klärschlamm filtern würden, dann könnten mindestens 40 Prozent des Phosphorbedarfs gedeckt werden.

Sendungsbezug: BW Studio Stuttgart, 24.10.2019, 14:30 Uhr

Gelangen Sie hier zum Beitrag des SWR.


Dossier: Neuordnung der Klärschlammentsorgung - Was kommt jetzt auf Abwasserentsorger zu?

Im Oktober 2017 ist die novellierte Klärschlammverordnung in Kraft getreten. Sie regelt den Umgang mit Klärschlamm komplett neu: Größere Kläranlagen sind künftig verpflichtet, den im kommunalen Abwasser bzw. Klärschlamm enthaltenen Phosphor zurückzugewinnen - ab 2029 alle Kläranlagen größer 100.000 Einwohnerwerten und ab 2032 alle Kläranlagen größer 50.000 Einwohnerwerten. Zudem endet für viele Kläranlagen die bodenbezogene Verwertung.

Bereits ab 2023 müssen die Kläranlagenbetreiber darlegen, wie sie der P-Rückgewinnungspflicht nachkommen wollen. Klar ist schon jetzt: Die Klärschlammentsorgung muss neu überdacht werden. Zukunftsfähige Strategien sind gefragt, um die Anforderungen zu erfüllen. Hierzu werden in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen in Verbrennungskapazitäten und P-Rückgewinnungstechnologien erforderlich sein. Auch werden Kläranlagen-Kooperationen eine immer wichtigere Rolle spielen.

In diesem Online-Dossier fasst EUWID fortlaufend die wichtigsten Entwicklungen seit Inkrafttreten der novellierten Klärschlammverordnung zusammen. Informationen zur eigentlichen Klärschlammverordnung und zu den Diskussionen rund um deren Novellierung finden Sie im kostenlosen EUWID-Report „Klärschlamm 2018“.

Lesen Sie den kompletten Artikel auf EUWID Wasser und Abwasser.


ZUKUNFT DER KLÄRSCHLAMMENTSORGUNG UND PHOSPHORRÜCKGEWINNUNG IN BADEN-WÜRTTEMBERG

Neue Plattform P-Rück vernetzt Forschung, Industrie und Praxis

Klärschlamm ist ein wichtiger Rohstoff für die Rückgewinnung von Phosphor und zur Energieerzeugung. Um Betreiber von Kläranlagen bei der Klärschlammentsorgung und -verwertung sowie bei der Phosphorrückgewinnung zu unterstützen, hat die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall DWA – Landesverband Baden-Württemberg auf Initiative des Umweltministeriums heute offiziell die Plattform P-Rück gegründet. „Nur, wenn alle Beteiligten intensiv zusammenarbeiten, gelingt es, die Entsorgung und Nutzung von Klärschlämmen im Land zukunftssicher auszurichten“, sagte Umweltminister Franz Untersteller.„Besonders für die Rückgewinnung von Phosphor werden viele Spezialkenntnisse benötigt. Hier kann die neue Austauschplattform P-Rück wertvolle Hilfestellung leisten.“

Aufgabe der Plattform ist es, ein Informations- und Wissensnetzwerk aufzubauen. Sie bringt Wissenschaftler, Ingenieure und Kläranlagenbetreiber zusammen mit dem Ziel, die Klärschlammentsorgung zu optimieren und insbesondere gemeinsame Strategien und Lösungskonzepte zur Phosphorrückgewinnung aus zu entwickeln.

Bereits jetzt haben mehr als 50 Anlagenbetreiber und Abwasserzweckverbände ihr Interesse an der Plattform bekundet. Auch der Städtetag und der Gemeindetag unterstützen die Initiative von DWA und Umweltministerium. Das Ministerium erhofft sich von der Plattform wichtige Erkenntnisse für die Fortschreibung der Phosphorrückgewinnungsstrategie für Baden-Württemberg. Finanziell getragen wird P-Rück über die Mitgliedsbeiträge der teilnehmenden Kläranlagenbetreiber und Industriepartner. Das Umweltministerium unterstützt die Plattform bei der Erarbeitung von Konzepten
und Strategien.

Lesen Sie hier weiter.


Betreiber-Forum am 05.06.2019 in Stuttgart

Zum ersten Mal fand am 5. Juni 2019 das Betreiber-Forum zu den Themen Klärschlammentsorgungssicherheit und Phosphorrückgewinnung in Stuttgart mit 60 Teilnehmern statt. Beim Forum konnten sich die Teilnehmer der neugegründeten Plattform P-Rück über die aktuelle Problematik austauschen und intensiv diskutieren.

Die nächste Veranstaltung für Teilnehmer der Plattform ist der 2. Betreiber-Workshop am 19.11.2019 im Rahmen des 5. Phosphor-Kongresses in Stuttgart Bad Cannstatt. Weitere Informationen folgen hierzu Ende August.



ZVK Steinhäule investiert in Klärschlammverbrennung

Der Zweckverband Steinhäule zur Verwertung von Klärschlamm will seine Verbrennungslinie am Klärwerk in Ulm erneuern. Der jährliche Durchsatz der neuen Anlage mit stationärer Wirbelschichtfeuerung soll 25.000 Tonnen Klärschlamm betragen, wobei in der Spitze vier Tonnen Klärschlamm pro Stunde verwertet werden kann, teile der Zweckverband auf Nachfrage von EUWID mit. Die kalkulierten Investitionskosten belaufen sich auf rund 72 bis 84 Mio. Euro. Mit der Inbetriebnahme wird aktuell zum Jahr 2026 gerechnet.

Insgesamt 30 Kommunen aus dem weitläufigen Ulmer Umkreis sollen den Klärschlamm liefern. Dazu gehört unter anderem die Stadt Vöhringen, die sich laut städtischen Amtsblattes dem Zweckverband angeschlossen hat und sich mit rund 600.000 Euro anteilig an den Investitionskosten beteiligen wird. Hinzu kommen voraussichtliche Kosten von ungefähr 75 Euro brutto pro Tonne der laufenden Entsorgung des Klärschlamms Die Entsorgungsmenge der Stadt Vöhringen beträgt wiederum jährlich etwa 1.300 Tonnen Klärschlamm.

Quelle: EUWID Wasser and Abwasser, Ausgabe 20.2019


Baden-Württemberg: 7,5 Millionen Euro Förderung für Projekt zur Rückgewinnung von Phosphor

Der Zweckverband Abfallbehandlung Kahlenberg (ZAK) in Ringsheim (Ortenaukreis, Baden-Württemberg) bekommt 7,5 Millionen Euro für ein Projekt zur Rückgewinnung von Phosphor aus Aschen, die durch die energetische Verwertung von aus Restabfällen erzeugten Ersatzbrennstoffen entstehen. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf knapp 30 Millionen Euro. Das teilte Baden-Württembergs Umweltministerium mit.

Die mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage ZAK ist landesweit die einzige dieser Art. Dort werden die im Landkreis Emmendingen und im Ortenaukreis erfassten Rest- und Bioabfälle zu Wasser, Mineralstoffen, Ersatzbrennstoffen, Biogas und Metallen verwertet. Allerdings werden die biogenen Abfallbestandteile derzeit ausschließlich energetisch genutzt

Quelle: KA Korrespondenz Abwasser, Abfall 2019 (66) Nr. 3



Klärschlammnetz - Novelle Klärschlammverordnung 2017

Am 02.10.2017 wurde die Neuordnung der Klärschlammverwertung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist damit ab dem 03.10.2017 in Kraft getreten.

Mit der Neufassung möchte der Gesetzgeber aus Vorsorgegründen die bodenbezogene Verwertung bei größeren Kläranlagen (> 50.000 EW) verbieten und die Betreiber dieser Kläranlagen nach gestaffelten Übergangsfristen von zwölf bzw. fünfzehn Jahren zur Rückgewinnung des Phosphors aus Klärschlämmen und Klärschlammaschen verpflichten. Im Rahmen der Ressourcenschonung soll der zurückgewonnene Phosphor - in Form von Phosphat - zur pflanzlichen Düngung eingesetzt werden.

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