Mitglieder des P-RÜCK Kongresses

Universität Stuttgart

Die Universität Stuttgart und das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema der Phosphorrückgewinnung. Homepage

Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm

[...] Klärschlamm enthält sowohl Nährstoffe (insbesondere Phosphor und Stickstoff), aber auch Schadstoffe (Schwermetalle, organische Schadstoffe). Aufgrund des Schadstoffgehalts ist aus Vorsorgegründen eine landwirtschaftliche Klärschlammverwertung in einigen Bundesländern (BW, BY, NRW) nicht erwünscht. Weiter ist absehbar, dass durch die geplante Novellierung der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) die landwirtschaftliche Klärschlammverwendung gesetzlich weiter eingeschränkt wird. Als Entsorgungsweg für den Klärschlamm wird die Klärschlammverbrennung favorisiert. [...] Homepage

Hochschulkommunikation - Pilotanlage

[...] Die neue Pilotanlage steht auf dem Gelände der Kläranlage des Abwasserzweckverbands Raum Offenburg und besteht aus zwei Chargenbehältern, einer Kammerfilterpresse und einem Absetzbecken. Mit einem Reaktorvolumen von zwölf Kubikmetern kann in der Anlage derzeit der Klärschlamm von etwa 5.000 Einwohnerwerten behandelt werden. Etwa 60 Prozent des gebundenen Phosphors werden dem Klärschlamm dabei entzogen. Mit der Anlage lassen sich derzeit circa 50 Kilogramm MAP pro Tag erzeugen. [...] Homepage

Institut Für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft

[...] Die Hauptaufgabe des Instituts sind Forschung und Lehre sowie die Unterstützung von Behörden des Bundes und der Länder, von Gemeinden und Industrie bei der Lösung praktischer Probleme. Diese kann beispielsweise durch Außenuntersuchungen an bestehenden Anlagen oder Versuchsanlagen, oder durch Erhebung der Grunddaten zur Konzeption und Planung von Anlagen erbracht werden. Das Institut wird vom Vorstand geleitet, dem alle Professoren angehören. Es gliedert sich in drei Lehrstühle, die untergliedert sind in zwei Abteilungen und sieben Arbeitsbereiche sowie das Lehr- und Forschungsklärwerk Büsnau (LFKW). Mit insgesamt 150 Mitarbeitern ist es eines der größten Institute seiner Art in Europa. [...] Homepage

Universität Hohenheim

[...] Individuell und einzigartig: so präsentiert sich die Universität Hohenheim als stark spezialisierte und älteste Universität Stuttgarts.

Gegründet 1818 nach verheerenden Hungersnöten fühlt sich die Universität Hohenheim neben intensiver Grundlagenforschung immer auch der Tradition verpflichtet, innovative Lösungen für drängende gesellschaftliche Probleme zu entwickeln. Anders als andere Universitäten besitzt die Universität Hohenheim dazu einen bundesweit einmaligen Fächerkanon. Heute ist die Universität Hohenheim Deutschlands Nr. 1 in Agrarforschung und Food Sciences, sowie stark und einzigartig in Natur-, Wirtschafts-, Sozial-, und Kommunikationswissenschaften. Die Kombination ermöglicht Lösungsansätze aus einem Guss für viele globale Herausforderungen. Deshalb pflegt die Universität ein weltweites Netz mit vielen starken Partnern. [...] Homepage

Fg. Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergiepflanzen (340b)

[...] Das Fachgebietes "Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergiepflanzen" wurde 2010 im Institut für Kulturpflanzenwissenschaften, Fakultät Agrarwissenschaften, unter der Leitung von Prof. Dr. Iris Lewandowski etabliert.

Forschungsschwerpunkte des Fachgebiets liegen im Bereich Biomasseproduktion und Energiepflanzen als Teil der Bioökonomie. Folgende Themenbereiche werden bearbeitet:

  • Nachhaltige Systeme der Biomasseproduktion und Ansätze zur nachhaltigen Intensivierung der Landnutzung
  • Entwicklung von low-input Produtionsverfahren für neue, insbesondere mehrjährige Energie- und Industriepflanzen
  • Biomassepotentiale, -verfügbarkeit und regionale Versorgungskonzepte
  • Entwicklung von Methoden zur Optimierung der Biomassequalität für verschiedene Nutzungsrichtungen
  • Analyse und Entwicklung von Wertschöpfungsketten in der Bioökonomie

Für weitere Informationen, siehe Download "Forschungsaktivitäten". [...] Homepage

Institut für Kulturpflanzenwissenschaften (340)

[...] Die Fachgebiete untersuchen vielfältige grundlegende Fragestellungen zu Kultur- und Nutzpflanzen und entwickeln optimale Anbausysteme für die konventionelle Landwirtschaft, wie auch den ökologischen Landbau. Neben klassischen pflanzenbaulichen und statistischen Fragen werden insbesondere Biomasse-/Bioenergieproduktionssysteme untersucht, pflanzenernährerische Fragestellungen bearbeitet, der Blühzeitpunkt und die Qualität pflanzlicher Produkte untersucht. Für die Forschung stehen gemeinsam genutzte Labore, Klimakammern, Gewächshäuser und Versuchsfelder zur Verfügung. Neben konventionellen chemischen Analysen werden auch molekularbiologische und molekulargenetische Arbeiten durchgeführt. [...] Homepage

BioEcoSIM

[...] BioEcoSIM comprises R&D and demonstration of an integrated approach and business model that has wide EU27 applicability in the agriculture sector. The new European Bio-economy Strategy aims to increase the use of bio-based raw materials. Thus, large quantities of fertilisers will be required. [...] Homepage

Hohenheimer Verfahren

Bioökonomie-Projekt der Universität Hohenheim nutzt Abfall aus Kläranlagen als Rohstoff / Gewonnene Klärschlammkohle ersetzt Braun- oder Steinkohle
[...] Rohstoffe aus Abfall gewinnen: Kommunale Kläranlagen haben jährlich knapp zwei Millionen Tonnen trockenen Klärschlamm zu entsorgen. Er enthält lebensnotwendiges Phosphor, das sich mit dem neuen Verfahren der Hohenheimer Agrartechnologin Prof. Dr. Andrea Kruse schadstofffrei und kostengünstig aus dem Schlamm für Dünger gewinnen lässt. Eine AVA cleanphos-Pilotanlage, die das HTC-Verfahren (hydrothermale Carbonisierung) nun praxisähnlich erprobt, geht dieser Tage bei der AVA Green Chemistry Development GmbH in Karlsruhe in Betrieb. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt. [...] Homepage

Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

[...] Eine enge Verflech­tung von angewand­ter Forschung und praxis­be­zo­ge­ner Lehre gewähr­leis­tet eine Ausbil­dung von hochqua­li­fi­zier­ten, verant­wor­tungs­be­wusst handelnden Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten. Verwurzelt in der Techno­lo­gie­re­gion Karlsruhe kooperiert die FH-Karlsruhe auf nationaler und inter­na­tio­na­ler Ebene mit Hochschu­len, Forschungs­ein­rich­tun­gen und Unter­neh­men. [...] Homepage

Karlsruher Institut für Technologie


[...] KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

Wir schaffen und vermitteln Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Hierzu erbringen wir herausragende Leistungen von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Zu den globalen Herausforderungen der Menschheit leisten wir maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information. Als große Wissenschaftseinrichtung messen wir uns im internationalen Wettbewerb und nehmen einen Spitzenplatz in Europa ein. Wir bereiten unsere Studierenden durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Durch unsere Innovationstätigkeit schlagen wir die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Unser Miteinander und unsere Führungskultur sind geprägt von gegenseitigem Respekt, Kooperation, Vertrauen und Subsidiarität. Ein inspirierendes Arbeitsumfeld und kulturelle Vielfalt prägen und bereichern das Leben und Arbeiten am KIT. [...] Homepage

Phosphor-Rückgewinnung aus Schlammkonzentrat

[...] Phosphor ist ein lebenswichtiges Element, endlich und nicht ersetzbar. Die weltweit wirtschaftlich erschließbaren Reserven reichen noch circa 100 Jahre. Wissenschaftler des KIT haben ein Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor entwickelt, das derzeit auf der Kläranlage Neuburg an der Donau eingesetzt wird. In Zusammenarbeit mit der Firma MSE aus Karlsbad-Ittersbach will das KIT nun eine mobile Anlage zur Schlammentwässerung so um dieses Verfahren ergänzen, dass aus dem entstehenden Schlammzentrat Phosphor zurückgewonnen werden kann. [...] Homepage

Die Phosphor-Philosophie

[...] Wie Rainer Schuhmann und Anke Ehbrecht eine unverzichtbare endliche Ressource zurückgewinnen.

Was haben Milch, Wein und Wurst mit Düngemittel und Klärschlamm gemeinsam? Sie verbindet unter anderem eins: Phosphor. Das chemische Element P ist eine endliche Ressource, ähnlich wie Erdöl. Wenn sie ausgeht, könnten die Folgen noch schlimmer werden, als beim Versiegen der Erdölquellen. Weil Phosphor für den Organismus von Pflanzen, Tiere und Menschen unverzichtbar ist und es keine alternativen Möglichkeiten gibt, Phosphor zu ersetzen, würde das Ende der Ressourcen möglicherweise nicht nur zu Kriegen führen – letztendlich könnte es das Leben auf der Erde zum Erliegen bringen. [...] Homepage

Phosphorrückgewinnung aus Abwasser (ProPhos)

[...] Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Rückständen thermischer Klärschlamm. ProPhos – Teilprojekt 2: Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser – Kristallisation im Pilotmaßstab

Phosphor (P) als eines der wichtigsten Nährstoffelemente des Organismus spielt eine Schlüsselrolle sowohl als Energieträger als auch als Bauelement der DNA zur Übermittlung genetischer Informationen. Als essentieller Nährstoff ist P nicht substituierbar und wird somit bei Mangel zum limitierenden Wachstumsfaktor für jeden Organismus. [...] Homepage

Hochschule für Technik - Stuttgart


[...] Tradition und Innovation – das charakterisiert die Hochschule für Technik Stuttgart. 1832 als Winterschule für Bauhandwerker gegründet und seit über 100 Jahren über die Landesgrenzen hinaus bekannt, bietet die HFT Stuttgart heute im Sommer- wie im Wintersemester ein breites Spektrum an akkreditierten Bachelor- und Master-Studiengängen an. Der zentrale Hochschul-Campus liegt mitten in der Stadt, zwischen Stadtgarten und Liederhalle, mitten in Stuttgart, dem Wirtschaftszentrum Südwestdeutschlands.

Architektur und Gestaltung, Bauingenieurwesen, Bauphysik, Betriebswirtschaft, Vermessung, Informatik und Mathematik: das sind die aktuellen Studienbereiche der HFT Stuttgart. Ausgebildet wird praxisnah und in kleinen Gruppen. Rund 125 Professorinnen und Professoren unterrichten zur Zeit 3900 Studierende, unterstützt von über 400 Lehrbeauftragten und Tutorinnen bzw. Tutoren. Anwendungsbezogene Projektaufgaben, Teamfähigkeit, interdisziplinäres Arbeiten und Fremdsprachen spielen im Studium eine entscheidende Rolle. Praktische Studienprojekte in Zusammenarbeit mit Firmen und Büros oder ein Auslandsstudium an einer der über 70 Partnerhochschulen weltweit sind in die Studiengänge integriert. Das Bachelor-Master-System der HFT Stuttgart bietet individuelle Ausbildungswege, die Absolventen haben beste Berufschancen. Dies bestätigen regelmäßige Studien des Statistischen Landesamtes. [...] Homepage

Siedlungswasserwirtschaft

[...] Beratungsleistungen für den Betrieb von Kläranlagen, insbesondere bei Funktionsstörungen von Teilprozessen der Abwasserreinigung und Schlammbehandlung. Planungscontrolling von Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanungen für Kläranlagen (Erweiterung oder Neubau). Fachtechnisches Controlling von Abwasserkonzeptionen, Energieanalysen und Automatisierungslösungen auf Kläranlagen. Erstellung von Studien zur Optimierung der Abwasser- und Schlammbehandlung. Wissenschaftliche Begleitung von Betriebsversuchen auf Kläranlagen im labor-, halbtechnischen oder großtechnischen Maßstab. [...] Homepage

Technische Universität Kaiserslautern

Koordinierte Programme und andere Programmforschung

[...] Koordinierte Programme tragen in besonderem Maße zur Weiterentwicklung des Forschungsprofils bei. Sie fördern die Strukturbildung durch überregionale und internationale Kooperationen auf innovativen Arbeitsgebieten sowie durch Bündelung des wissenschaftlichen Potenzials.

Hier finden Sie die zurzeit an der TU Kaiserslautern laufenden koordinierten Programme und andere Programmforschung: [...] Homepage

Fachgebietes Ressourceneffiziente Abwasserbehandlung

[...] Eine detailierte liste der Vorträge und Poster von Frau Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz und der einzelnen Mitarbeiter des Fachgebietes Ressourceneffiziente Abwasserbehandlung finden Sie unter der jeweiligen Vorstellung der Leitung und Mitarbeiter. [...] Homepage

DPP

Deutsche Phosphor Plattform e.V. (DPP):

Die Plattform dient der Zusammenführung der wichtigen Akteure um eine nachhaltige Nutzung von dem lebenswichtigen Rohstoff Phosphor, zu entwickeln. Die Akteure kommen aus den Feldern der Industrie, der öffentlichen so wie privaten Organisationen, und der Forschungseinrichtungen.

Das Ziel ist wie Folgt formuliert:

„Etablierung eines nachhaltigen und umweltverträglichen Phosphormanagements in Deutschland mit Hilfe einer effizienten Phosphornutzung, sowie durch effektives Recycling und Reporcessing.“

DPP Webseite

© Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. // (DWA)