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3. PHOSPHOR-KONGRESS IN STUTTGART


22. - 23.11.2017 // Der Kongress widmet sich im Schwerpunkt den technischen Möglichkeiten und Marktmechanismen für das Recycling von Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche. Phosphor ist essentiell für alles Leben und zugleich notwendig, um ausreichend Nahrungsmittel für die Bevölkerung herzustellen. Die Phosphorversorgung für Baden-Württemberg soll langfristig ökologisch und wirtschaftlich verträglich sichergestellt werden.
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3. PHOSPHOR-KONGRESS IN STUTTGART


22. - 23.11.2017 // Der Kongress widmet sich im Schwerpunkt den technischen Möglichkeiten und Marktmechanismen für das Recycling von Phosphor aus Abwasser, Klärschlamm und Klärschlammasche. Phosphor ist essentiell für alles Leben und zugleich notwendig, um ausreichend Nahrungsmittel für die Bevölkerung herzustellen. Die Phosphorversorgung für Baden-Württemberg soll langfristig ökologisch und wirtschaftlich verträglich sichergestellt werden.

Aktuelles

Klärschlammnetz - Novelle Klärschlammverordnung 2017
Am 02.10.2017 wurde die Neuordnung der Klärschlammverwertung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist damit ab dem 03.10.2017 in Kraft

Mit der Neufassung möchte der Gesetzgeber aus Vorsorgegründen die bodenbezogene Verwertung bei größeren Kläranlagen (> 50.000 EW) verbieten und die Betreiber dieser Kläranlagen nach gestaffelten Übergangsfristen von zwölf bzw. fünfzehn Jahren zur Rückgewinnung des Phosphors aus Klärschlämmen und Klärschlammaschen verpflichten. Im Rahmen der Ressourcenschonung soll der zurückgewonnene Phosphor - in Form von Phosphat - zur pflanzlichen Düngung eingesetzt werden.

Lesen Sie weiter... http://www.bmub.bund.de/themen/wasser-abfall-boden/abfallwirtschaft/abfallarten-abfallstroeme/klaerschlamm/


3. Kongress Phosphor - Ein kritischer Rohstoff mit Zunkunft

Franz Untersteller

Die neue Klärschlammverordnung bestätigt, was Baden-Württemberg schon vor über zehn Jahren beschlossen hat: Wir sind aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung ausgestiegen und haben eine Strategie zur Phosphor-Rückgewinnung entwickelt. Die neue Klärschlammverordnung leitet bundesweit einen Paradigmenwechsel bei der zukünftigen Klärschlammverwertung ein.

Für Baden-Württemberg hat die Neuregelung der Klärschlammverwertung zur Folge, dass die Phosphor-Rückgewinnung in absehbarer Zeit für die größten 84 Kläranlagen im Land verpflichtend wird. Davon sind rund 9 Prozent der insgesamt 916 Kläranlagen in Baden-Württemberg berührt, bei denen landesweit rund 60 Prozent des gesamten Klärschlamms anfällt.

Die Kläranlagenbetreiber müssen sich jetzt entscheiden, ob die Rückgewinnung von Phosphor vor oder nach der Verbrennung erfolgen soll und welches Rückgewinnungsverfahren sich am besten für sie eignet. Um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, muss ebenfalls geprüft werden, ob durch eine interkommunale Zusammenarbeit Synergien erschlossen und genutzt werden können. Dabei haben die Betreiber bis Ablauf der Übergangsfristen in der Klärschlammverordnung nur scheinbar viel Zeit. Tatsächlich müssen die Planungen zeitnah beginnen, wenn nach Detailplanung, Gremienbeschlüssen und Genehmigungsverfahren noch ausreichend Zeit für den Anlagenbau vorhanden sein soll.

Der diesjährige Phosphor-Kongress greift diese Themenstellungen auf und führt Wissen und Erfahrungen der Akteure aus den Kommunen, Planungsbüros, Verbänden, Verwaltungen sowie aus Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen zusammen.

Ich wünsche Ihnen spannende Diskussionen, neue Erkenntnisse und freue mich auf einen erkenntnisreichen Austausch.

Signatur Unterschrift Franz Untersteller

Franz Untersteller MdL
Minister für Umwelt, Klima und
Energiewirtschaft Baden-Württemberg


DWA Landesverband Baden-Württemberg
Rennstraße 8 | 70499 Stuttgart | Telefon: 0711 89 66 31-0 | E-Mail:
info(at)dwa-bw.de


© Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. // (DWA)

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