Phosphor Kongress Logo
Phosphor Kongress Logo
menu MENU
menu MENU
  • header_fachinfo

Baden-Württemberg


Landesstrategie Ressourceneffizienz – Was kann ein Land tun?

Professor Dr. Martin Faulstich, Direktor, CUTEC Institute, TU Clausthal, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU), 2015

Ein Ziel der hier in Auszügen beschriebenen Studie zur »Analyse kritischer Rohstoffe für die Landesstrategie Baden-Württemberg« war es, bereits bestehende Kenntnisse zur Kritikalität wirtschaftsrelevanter Rohstoffe landesspezifisch zu präzisieren und in einem quantitativen Berechnungsmodell mit der Wirtschaftsstruktur zu verknüpfen. Die Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung wurde von einer Mengenabschätzung importierter Rohstoffe anhand der Außenhandelsstatistik begleitet. Neben diesen landesspezifischen Kriterien gingen weitere allgemeine Informationen zur Rohstoffverfügbarkeit, wie die regionale Verteilung von Rohstoffvorräten, die unternehmerische Konzentration auf den globalen Rohstoffmärkten oder mögliche ökologische Restriktionen bei der Rohstoffgewinnung aus natürlichen Lagerstätten mit unterschiedlicher Gewichtung in eine quantitative Bewertung ein. Im Ergebnis ergab sich eine Rangfolge für ausgewählte wirtschaftsrelevante Rohstoffe . Weiter hier


Bund/Länder-Arbeitsgruppe -Ressourcenschonung durch Phosphor-Rückgewinnung- Bewertungsergebnisse und P-Rückgewinnungsstrategie

Martin Kneisel, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart, 2015

Von den etwa 10.200 t Phosphor, die 2012 über das Abwasser in die kommunalen Kläranlagen in Baden-Württemberg gelangten, wurden 90 % abgereinigt und im Klärschlamm gespeichert (Umweltministerium BW, 2013b). Bei den kommunalen Kläranlagen fielen 2012 etwa 238.000 t Klärschlamm (Trockenmasse) an (Umweltministerium BW, 2013a), der rund 3,9 % Phosphor enthielt, was einer Phosphormenge von etwa 9.200 t entspricht. Bei einer aus heutiger Sicht realistischen Rückgewinnungsquote von 70 % könnten pro Jahr 6.400 t Phosphor aus dem Klärschlamm gewonnen werden. Damit ließe sich der Phosphorbedarf in Baden-Württemberg theoretisch zu etwa 54 % von aus Klärschlamm gewonnenem Phosphor decken. Weiter hier



DWA Landesverband Baden-Württemberg
Rennstraße 8 | 70499 Stuttgart | Telefon: 0711 89 66 31-0 | E-Mail:
info(at)dwa-bw.de


© Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. // (DWA)

DWA Landesverband
Baden-Württemberg

Rennstraße 8 | 70499 Stuttgart
Telefon: 0711 89 66 31-0
E-Mail:
info(at)dwa-bw.de



© Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. // (DWA)