Teilnehmer werden und Vorteile Nutzen!

Wir haben viele interessante Informationen zu den Themen Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung. Wenn Sie mehr erfahren wollen, lohnt es sich, dass Sie Teilnehmer der PLATTFORM P-RÜCK werden.

Baden-Württemberg


Schreiben „Gesetzliche Pflicht zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm oder Klärschlammasche und deren Gebührenfähigkeit

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, 2019

Das Schreiben betont u. a., dass die in der AbfKlärV genannte Pflicht zur Phosphor-Rückgewinnung für alle Abwasserbehandlungsanlagen unabhängig von deren Ausbaugroße gilt, sofern der Klärschlamm 20 Gramm oder mehr Phosphor je Kilogramm Trockensubstanz (TS) enthält. Darüber hinaus wurde die Ausnahmeregelung für kleine Kläranlagen im Schreiben berücksichtig. Um eine Klärung dieser Ausnahmeregelung zur Freistellung von der Phosphor-Rückgewinnungspflicht in Baden-Württemberg zu haben, wird das Umweltministerium gemeinsam mit Vertretern der betroffenen Behörde eine geeignete Checkliste erarbeiten. Die Gebührenfähigkeit von Maßnahmen zur Phosphor-Rückgewinnung wurde außerdem eindeutig geregelt. Die Erweiterung dieser Informationen finden Sie im Schreiben. Weiter hier für Teilnehmer


Landesstrategie Ressourceneffizienz – Was kann ein Land tun?

Professor Dr. Martin Faulstich, Direktor, CUTEC Institute, TU Clausthal, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU), 2015

Ein Ziel der hier in Auszügen beschriebenen Studie zur »Analyse kritischer Rohstoffe für die Landesstrategie Baden-Württemberg« war es, bereits bestehende Kenntnisse zur Kritikalität wirtschaftsrelevanter Rohstoffe landesspezifisch zu präzisieren und in einem quantitativen Berechnungsmodell mit der Wirtschaftsstruktur zu verknüpfen. Die Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung wurde von einer Mengenabschätzung importierter Rohstoffe anhand der Außenhandelsstatistik begleitet. Neben diesen landesspezifischen Kriterien gingen weitere allgemeine Informationen zur Rohstoffverfügbarkeit, wie die regionale Verteilung von Rohstoffvorräten, die unternehmerische Konzentration auf den globalen Rohstoffmärkten oder mögliche ökologische Restriktionen bei der Rohstoffgewinnung aus natürlichen Lagerstätten mit unterschiedlicher Gewichtung in eine quantitative Bewertung ein. Im Ergebnis ergab sich eine Rangfolge für ausgewählte wirtschaftsrelevante Rohstoffe . Weiter hier für Teilnehmer


Bund/Länder-Arbeitsgruppe - Ressourcenschonung durch Phosphor-Rückgewinnung - Bewertungsergebnisse und P-Rückgewinnungsstrategie

Martin Kneisel, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart, 2015

Von den etwa 10.200 t Phosphor, die 2012 über das Abwasser in die kommunalen Kläranlagen in Baden-Württemberg gelangten, wurden 90 % abgereinigt und im Klärschlamm gespeichert (Umweltministerium BW, 2013b). Bei den kommunalen Kläranlagen fielen 2012 etwa 238.000 t Klärschlamm (Trockenmasse) an (Umweltministerium BW, 2013a), der rund 3,9 % Phosphor enthielt, was einer Phosphormenge von etwa 9.200 t entspricht. Bei einer aus heutiger Sicht realistischen Rückgewinnungsquote von 70 % könnten pro Jahr 6.400 t Phosphor aus dem Klärschlamm gewonnen werden. Damit ließe sich der Phosphorbedarf in Baden-Württemberg theoretisch zu etwa 54 % von aus Klärschlamm gewonnenem Phosphor decken. Weiter hier für Teilnehmer


Allgemein


Die neue Klärschlammverordnung AbfKlärV; Anforderungen für Kläranlagenbetreiber und die Entsorgungswirtschaft

Hans-Peter Ewens, Bonn,2018

Obwohl die globalen Phosphorreserven (Rohphosphate) rechnerisch noch eine Reichweite von mehreren hundert Jahren aufweisen, wächst national und international die Sorge, es könne mittelfristig zu Engpässen bei der Versorgung mit Phosphor kommen. So hat die Europäische Kommission am 26. Mai 2014 eine Liste kritischer Rohstoffe vorgelegt, in der erstmals auch Phosphor (Phosphatgestein) enthalten ist. Bei mineralischem Phosphor ist sowohl Deutschland als auch nahezu die gesamte EU vollständig von Importen abhängig, die über-wiegend aus politisch instabilen Regionen bezogen werden. Rechnerisch kann der insgesamt in kommunalen Klärschlämmen bzw. Abwässern enthaltene Phosphor immerhin 50 – 60 % des Bedarfs der Landwirtschaft an Mineraldüngerphosphor decken. Weiter hier für Teilnehmer


Überlegungen zur strategischen Umsetzung des Phosphorrecyclings in Österreich

Jörg Krampe, Arabel Amann, Ottavia Zoboli, Helmut Rechberger, Matthias Zessner, TU Wien – Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement, Karlsplatz 12/226, 1040 Wien, 2018

Die Forderungen nach einem nachhaltigen Phosphor (P) Management in Österreich werden seit Jahren dringlicher, vorangetrieben insbesondere durch die Erkenntnis, dass einerseits eine große Importabhängigkeit besteht, und andererseits die beträchtliche Ineffizienz in der Nutzung dieses essentiellen Elements aufgezeigt wurde. Die größtenteils gute Datenlage zu P in Österreich ermöglichte es, die P-Flüsse in hohem Detail nachzuverfolgen und ungenützte Potentiale wie beispielsweise in Klärschlamm und Tiermehl auf nationaler Ebene zu quantifizieren (siehe auch Arbeiten von [Zoboli 2016] und [Egle et al. 2014]). Zur Ausschöpfung des P-Potentials des Abwassers wurde eine Reihe von Verfahren entwickelt, die P aus Abwasser, Klärschlamm oder Klärschlammasche rückgewinnen können. Weiter hier für Teilnehmer


Finnland: Strategie und Vorgehen am Beispiel Helsinki

Laura Rossi, Helsinki, 2018

In Finnland wurden bis 2016 ungefähr 40% des behandelten Kärschlamms in der Landwirtschaft verwendet. Jüngste Bedenken in Bezug auf gefährliche Substanzen wie Mikroplastik und organische Mikroverunreinigungen haben die Verwendung in mehreren landwirtschaftlichen Nutzflächen verhindert. Finnland hat bisher keine Anforderungen an Kläranlagen gestellt, um Phosphor (P) effizienter zurückgewinnen als Deutschland, die Schweiz oder Österreich. Da jedoch die Qualität und Menge von Phosphatgestein abnimmt und neue Quellen gefunden werden müssen,könnte dies relevant werden. Auf den Märkten verfügbare P-Rückgewinnung aus Schlammlauge oder Asche. Weiter hier für Teilnehmer


Strategie in Deutschland - Umsetzung der Klärschlammverordnung und Konsequenzen für Kläranlagenbetreiber

Andrea Roskosch, UBA, Berlin,2017

Mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 2. Oktober 2017 ist am 3. Oktober 2017 die novellierte Klärschlammverordnung in Kraft getreten. Die sogenannte Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung löst die Abfall- und Klärschlammverordnung aus dem Jahr 1992 ab. In der novellierten Klärschlammverordnung wird die Ausbringung von Klärschlämmen aus größeren Abwasserbehandlungsanlagen untersagt und die Phosphorrückgewinnung nicht landwirtschaftlich verwerteter Klärschlämme ab einem Phosphorgehalt von 20 g/kg Trockenmasse (TM) oder mehr festgeschrieben. Weiter hier für Teilnehmer


P-Rückgewinnung - Blick auf Europa

Ludwig Hermann, Brüssel und Oberursel,2017

Der Blick auf den Stand der P-Rückgewinnung in Europa ist ein Beitrag zum Verständnis der Verfahren, ihrer Leistungen, Limitierungen und ihrer Verbreitung. Die Verfahren werden im Kontext der politischen, legistischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa und in den europäischen Ländern betrachtet. Die Europäische Kommission hat 2014 Rohphosphat und 2017 auch elementaren Phosphor (P4) in die Liste der kritischen Rohstoffe aufgenommen und damit signalisiert, dass sie die Bedeutung des Stoffs, sowohl für die Nahrungsmittelsicherheit, als auch für Zukunftstechnologien auf dem Energie und Rohstoffsektor als essentiell bewertet. Weiter hier für Teilnehmer


Globalisierung, Ressourcen, Zukunft – sind wir noch zu retten?

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n), zugleich Professor für Informatik, Universität Ulm, Präsident des Senats der Wirtschaft e. V., Bonn, Vizepräsident des Ökosozialen Forum Europa, Wien sowie Mitglied des Club of Rome, 2016

Ist für 10 Milliarden Menschen in 2060 eine balancierte, auskömmliche, friedliche und reichhaltige Welt denkbar? Und was sind die Alternativen? Möglich, wohl sogar wahrscheinlicher, als eine Welt in Balance sind eine weltweite Zweiklassengesellschaft oder ein ökologischer Kollaps, aber dazu muss es nicht kommen, wenn die Menschheit die bestehenden Herausforderungen klug angeht. Weiter hier für Teilnehmer


Phosphor-Rückgewinnung – Aktuelle Entwicklungen in Deutschland

Prof. Dr.-Ing. Heidrun Steinmetz, Technische Universität Kaiserslautern, 2016

Es gibt zahlreiche Gründe, nach Alternativen zur Phosphorgewinnung aus Phosphat-Erz zu suchen. Bei Betrachtung potenzieller Sekundärrohstoffe in Deutschland liegt das weitaus größte Potential im Abwasser und letztendlich, nach dem Reinigungsprozess mit gezielter Phosphorelimination, im Klärschlamm bzw. der Klärschlammasche aus Monoverbrennungsanlagen. Weiter hier für Teilnehmer


Phosphorrückgewinnung – ewiger Traum?

Dr. Daniel Frank, Deutsche Phosphor-Plattforum DPP e. V., Frankfurt am Main, 2016

Die Strategie der Deutschen Phosphor-Plattform DPP baut auf den drei Säulen Netzwerken, Organisieren und Informieren auf. Dabei stehen neben der gezielten Mitarbeit in Gremien und dem Verfassen von Themenpapieren vor allem Workshops und Netzwerkveranstaltungen im Vordergrund. Ohne eine kontinuierliche Zusammenarbeit der Deutschen Phosphor-Plattform DPP mit den relevanten Akteuren der Phosphornutzung kann das Bewusstsein hinsichtlich eines nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Umgangs mit der Ressource Phosphor nicht gewährleistet werden. Der Verein, der 2015 gegründet wurde, konnte bislang knapp 50 Mitglieder gewinnen, die u.a. aus den Bereichen Industrie, Forschung und öffentliche Einrichtungen stammen. Weiter hier für Teilnehmer


Abwasser als Ressource

Professor Dr.-Ing. Peter Cornel, Technische Universität Darmstadt, Lehrstuhl des Fachgebiets Abwassertechnik, 2015

Die mengenmäßig größte Ressource im Abwasser ist das Wasser. Die Frage des „Wertes“ ist dabei stark von den notwendigen Aufbereitungsverfahren sowie den lokalen Randbedingungen abhängig. Dementsprechend ist der „Wert“ für Wasser in Bezug auf eine Wasserwiederverwendung für aride Gebiete anders zu bewerten als für wasserreiche Länder. Neben der Verfügbarkeit sind auch die „eingebundene“ Energie [7] sowie die Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend dafür, ob Wasser aus Abwasser eine wertvolle Ressource darstellt. Weiter hier für Teilnehmer


P-Rückgewinnung und Recycling in Europa - Schlussfolgerungen aus dem Project P-Rex

Dr. Christian Kabbe und Fabian Kraus, Europäische P-Plattform, 2015

Dieser Beitrag vermittelt einen Überblick über die im Rahmen des EU Projektes P-REX erzielten Ergebnisse und Schlussfolgerungen. Neben der Bewertung von praxisrelevanten Verfahren zur Phosphorrückgewinnung aus dem Abwasserpfad und den jeweiligen Recyclaten geht es vor allem auch um Aspekte zur flächendeckenden Implementierung und Marktentwicklung. Vor allem integrative Ansätze, die auf eine bessere Ausnutzung der bereits vorhandenen Infrastruktur zur Optimierung des Phosphorrecyclings abzielen, bieten vielversprechende und vor allem kurzfristig umsetzbare Lösungen. Um jedoch Anreize für deren Umsetzung zu schaffen, bedarf es Entscheidungen und verlässlicher politischer Weichenstellungen, da unter gegenwärtigen Rahmenbedingungen eine technische Phosphorrückgewinnung aus Abfallströmen nur attraktiv ist, wenn sie mit operativen Vorteilen für die Anlagenbetreiber einhergeht. Zudem ist die Brücke zwischen Rückgewinnung und nährstofflichem Recycling auszubauen, denn ohne Nachfrage (Markt) und entsprechende Qualität der Recyclate wird es nicht gelingen, diese in den Nährstoffkreislauf zurückzuführen.Weiter hier für Teilnehmer

Bund


Phosphorstrategie des Bundes: Stand der Umsetzung durch die Klärschlammverordnung

Dr. Claus – Gerhard Bergs, Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bonn, 2016

Im Jahr 2015 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) nach längerer Vorbereitung den Entwurf einer V erordnung zur Neuordnung der Klärschlamm-verwertung in Deutschland vorgelegt. Dieser Beitrag stellt die zentralen Neuregelungen zur Neuordnung der Klärschlammverwertung, insbesondere zur Rückgewinnung von Phosphor, dar und geht zudem auf neue und noch zu klärende Abgrenzungen zum Düngemittelrecht ein. Weiter hier für Teilnehmer


Klärschlammverordnung und Phosphor-Strategie des Bundes

Dr. Claus – Gerhard Bergs, Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Bonn, 2015

Das insgesamt in kommunalen Klärschlämmen bzw. Abwässern enthaltene Phosphor (in der Regel als Phosphat vorliegend) kann rechnerisch 50 – 60 % des Bedarfs der Landwirtschaft an Mineral-düngerphosphor decken. Bei mineralischem Phosphor ist sowohl Deutschland als auch nahezu die gesamte EU vollständig von Importen abhängig. Mit Blick auf die nunmehr 5- stufige Abfallhierarchie der Richtlinie 2008/98/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. November 2008 über Abfälle (ABl.-EG L 312/3 vom 22.11.2008; Abfallrahmenrichtlinie) und dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212) ist es geboten, die wertgebenden Bestandteile der Klärschlämme – gemeint ist insbesondere Phosphor -umfassender als bisher einer stofflichen Verwertung zuzuführen. Derzeit werden über die landwirtschaftliche und andere bodenbezogenen Verwertungswege lediglich knapp 50 % des im Klärschlamm enthaltenen Phosphors genutzt. Weiter hier für Teilnehmer


Europäische Kommission


Phosphor – Vorgaben des Richtlinienentwurfs zu EU-Düngeprodukten

Dr. Irmgard Leifert, European Compost Network ECN, Möhnesee, 2016

Im europäischen Recht regelt die Verordnung (EG) Nr. 2003/2003 des europäischen Parlaments und Rates vom 13. Oktober 2013 über Düngemittel (EG-Düngemittelverordnung) die gemeinschaftlichen Bestimmungen für das Inverkehrbringen von „EG-Düngemitteln“ [1]. Düngemittel, die den Anforderungen dieser Verordnung vollumfänglich entsprechen, sind innerhalb der Mitgliedstaaten der EU für den freien Warenverkehr zugelassen. Dabei müssen sie einem festgelegten Düngemitteltyp entsprechen und die damit geltenden Vorgaben an Herstellung, Zusammensetzung, Nährstoffmindestgehalte, -formen und -löslichkeiten sowie Kennzeichnungspflichten und ggf. weiteren Kriterien einhalten. Weiter hier für Teilnehmer

© Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. // (DWA)