Teilnehmer werden und Vorteile Nutzen!

Wir haben viele interessante Informationen zu den Themen Klärschlammentsorgung und Phosphorrückgewinnung. Wenn Sie mehr erfahren wollen, lohnt es sich, dass Sie Teilnehmer der PLATTFORM P-RÜCK werden.

Klärschlammentsorgungssicherheit


Klärschlammentsorgungssicherheit oder sind wir auf dem Weg in den Notstand? – Anmerkungen zu den Auswirkungen der ABFKLÄRV

Dr. Ing. Rolf Otte-Witte, Elze, 2018

Seit ca. 1 Jahr sind die Annahmepreise für die Verbrennung von Klärschlamm stark gestiegen. Dies gilt gleichermaßen für die Preise der stofflichen Verwertung. Die Gründe werden später genannt. Hierbei ist ein deutliches Nord-Süd-Gefälle zu beobachten. Hinzu kommt, dass derzeit bei Ausschreibungen in Norddeutschland ca. 2/3 aller Ausschreibungen kein Angebot erhalten. Es gibt damit auch keine Anbieter im Verhandlungsverfahren. Weil einfach die Kapazitäten nicht da sind. Meiner Einschätzung nach werden zukünftig die Annahmepreise, insbesondere bei Mono-Verbrennungsanlagen, nicht mehr nur allein nach der angelieferten Tonnage berechnet, sondern auch nach der enthaltenen Trockenmasse. Weiter hier für Teilnehmer


Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung – Konsequenzen für Baden-Württemberg

Marc Zürn, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, 2018

Die am 3. Oktober 2017 in Kraft getretene novellierte Klärschlammverordnung enthält erstmals verpflichtende Regelungen für das Phosphor-Recycling. Sie hat hierdurch bundesweit die Weichen für die Phosphor-Rückgewinnung gestellt und gleichzeitig den Ausstieg aus der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung weiter forciert. Die neue Klärschlammverordnung bestätigt somit das baden-württembergische Klärschlammverwertungsmodell, aus der bodenbezogenen Klärschlammverwertung auszusteigen und eine angemessene Infrastruktur zur Phosphor-Rückgewinnung im Land zu etablieren. Weiter hier für Teilnehmer


Monoverbrennung in Stuttgart

Thomas Haslwimmer, Stuttgart, 2018

In Stuttgart wurde der Klärschlamm bis in die 50er Jahre noch landwirtschaftlich verwertet oder in Schlammfeldern getrocknet. Doch schon damals musste für den Großraum Stuttgart eine Alternative gesucht werden, da die zur Verfügung stehenden Flächen zu klein waren und Mitverbrennungskapazitäten nicht ausreichend zur Verfügung standen. Seit 1965 werden 100% der anfallenden Klärschlämme in Stuttgart thermisch verwertet. Wirbelschichttechnologie hat sich seit 1982 zum Stand der Technik durchgesetzt und wird auch heute noch auf dem Hauptklärwerk eingesetzt. Um die Entsorgung der Klärschlämme aus allen 4 Stuttgarter Klärwerken sowie einigen Kläranlagen der Nachbarkommunen sicherzustellen, werden auf dem Gelände des Hauptklärwerkes seit 1992 zwei Verbrennungsanlagen betrieben. Weiter hier für Teilnehmer


Strategie zur langfristigen Klärschlammverwertung beim AZV Breisgauer Bucht

Dipl.-Ing. Bernd Hünting, Abwasserzweckverband Breisgauer Bucht, 2018

Basierend auf den rechtlichen Rahmenbedingungen wird im Jahr 2023 die Konzeptvorlage beim Regierungspräsidium Freiburg erstellt und 2029 die Umsetzung bei KA > 100.000 EW stattfinden. Eine Machbarkeitsstudie mit zwei Varianten ergab bei einer Anlagenkapazität von 10.000 Tonnen TR/a Kosten von 104 Euro brutto/Tonne Klärschlamm, sowie für eine Kapazität von 20.000 Tonnen TR/a entsprechend 77 Euro brutto/Tonne Klärschlamm. Aufgrund dieser Skaleneffekte haben sie sich mit öffentlich-rechtlichen Partnern zusammengesetzt um eine mögliche regionale-interkommunale Lösung zu finden. Weiter hier für Teilnehmer


Kubota KSMF-Verfahren – Phosphor- und Schwermetall-Extraktion aus Klärschlämmen durch Schmelzverfahren

Roland W. Scholz, Fraunhofer IGB, Stuttgart, 2018

Das vorliegende Papier stellt ein einstufiges Verschmelzungs-Verfahren KSMF (Kubota Surface Melting Furnace) vor (siehe Abbildung 2). Bei einer Betriebstemperatur von ca. 1300 °C ist es mit dem KSMF- Verfahren nicht nur möglich, Phosphor im Schmelzprozess deutlich mehr als 90 % an die Schlacke zu binden. Ein entscheidendes Qualitätsmerkmal ist, dass die meisten Schwermetalle in der Flugasche gelagert werden. Genaue Analysen mit neueren KSMF Pilotanlagen zeigen, dass z.B. 95 % von Blei und Zink und fast 100 % des Cadmiums in der Flugasche gebunden werden. Bei der Kubota KSMF Technologie handelt es sich um ein bewährtes Verfahren, welches in Japan seit 40 Jahren zur Verarbeitung von Hausmüll, Klärschlämmen, und (schwermetall-)belasteten Böden eingesetzt wird. Weiter hier für Teilnehmer

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