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Technologie


Phosphorrückgewinnung – ewiger Traum?

Dr. Daniel Frank, Deutsche Phosphor-Plattforum DPP e. V., Frankfurt am Main, 2016

Die Strategie der Deutschen Phosphor-Plattform DPP baut auf den drei Säulen Netzwerken, Organisieren und Informieren auf. Dabei stehen neben der gezielten Mitarbeit in Gremien und dem Verfassen von Themenpapieren vor allem Workshops und Netzwerkveranstaltungen im Vordergrund. Ohne eine kontinuierliche Zusammenarbeit der Deutschen Phosphor-Plattform DPP mit den relevanten Akteuren der Phosphornutzung kann das Bewusstsein hinsichtlich eines nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Umgangs mit der Ressource Phosphor nicht gewährleistet werden. Der Verein, der 2015 gegründet wurde, konnte bislang knapp 50 Mitglieder gewinnen, die u.a. aus den Bereichen Industrie, Forschung und öffentliche Einrichtungen stammen. Weiter hier


Marktprodukte aus Klärschlamm(aschen)

Dr. Rob de Ruiter, Ecophos s.a., Louvain-la-Neuve, Belgien, 2016

Es gibt genügend Phosphor! Aber hochwertige Quellen die mit konventionellen Technologien zu verwerten sind gehen rasch zu Ende. Deswegen braucht die Welt neue innovative Technologien zur Produktion von Marktprodukten aus reichlich vorhandenen Quellen wie Phosphaterz niedriger Qualität, tierische Exkremente und Klärschlamm. Ecophos entwickelte so eine ökologisch und ökonomisch industriell machbare Technologie! Weiter hier


CSH und P-ROC: Material trifft Technologie

Dr. Ingrid Kornmayer, Silikalzit Marketing GmbH, München, 2016

CSH steht kurz für Calciumsilikathydrate, eine Gruppe von unterschiedlich gut kristallisierten Verbindungen, die sich anhand der ausgebildeten Strukturen in verschiedene Untergruppen einteilen lassen [1]. Eine davon ist die Tobermorit-Gruppe. Das am weitesten entwickelte und am intensivsten erprobte Verfahren zur P-Elimination mit CSH ist das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelte P-RoC-Verfahren zur P-Rückgewinnung aus dem Schlammwasser kommunaler Kläranlagen [14]. P-RoC steht dabei für Phosphorus Recovery by Crystallization. Weiter hier


Das REMONDIS TetraPhos® -Verfahren, Resultate aus Hamburg

Ralf Czarnecki und Dr. Martin Lebke, Remondis Aqua GmbH & Co. KG, Mannheim, 2016

Das REMODIS TetraPhos® -Verfahren gewinnt verschiedene Produkte aus dem Asche-Eingangsstoff zurück. Weiter hier


MSE-Mobile Rückgewinnungsanlage für Phosphor aus Klärschlamm

Dr.-Ing. Rudolf Turek, Karlsbad-Ittersbach, 2016

Die MSE Mobile Schlammentwässerungs GmbH hat eine erste großtechnische mobile Phosphorrückgewinnungsanlage auf der Basis des „Stuttgarter Verfahrens“ entwickelt. Für den mobilen Einsatz war es notwendig, die Verfahrenstechnik zu optimieren und kompakt auszuführen. Verkürzt lässt sich das Konzept wie folgt beschreiben: Die mobile Schlammentwässerung wird mit einer mobilen Phosphorrückgewinnung kombiniert. Hierdurch kann eine hohe wirtschaftliche Effizienz erreicht werden. Das System erzeugt ein sehr schadstoffarmes Rezyklat, das ohne weitere chemische Behandlung als Düngemittel eingesetzt werden kann. Es weist eine hohe Pflanzenverfügbarkeit auf. Weiter hier


Phosphorentfernung aus dem Abwasser in Kläranlagen

Max Strasser, Timac Agro Düngemittelproduktions und Handels GmbH, A - Zwentendorf, 2016

Der in PhosClean zum Einsatz kommende Rohstoff ist Apatit, welcher über das Phänomen der Oberflächen-Absorption und -Kristallisation den Phosphor aus dem Abwasser bindet. Unabhängige Studien von IRSTEA belegen die Wirksamkeit und das zu Grunde liegende Prinzip. Auf Grund seiner Eigenschaften kann Apatit in seiner ursprünglichen Form eingesetzt werden, es muss lediglich nach einem patentierten Prozess „granuliert“ werden, um die Handhabung zu vereinfachen. Weiter hier


AirPrex® MAP‐Kristallisation in Verbindung mit Bio‐P‐Fällung

Rudolf Bonger, CNP-Technology Water and Biosolids GmbH, Hamburg, 2015

Das Verfahren der erhöhten biologischen Phosphorelimination stellt verfahrenstechnisch eine elegante Variante dar, um Phosphor aus dem Abwasserstrom zu beseitigen. Bei entsprechender Bemessung der Kläranlage und einer diesem Verfahren angepassten technischen Betriebsführung kann Phosphor durch die Anreicherung in den Bakterienzellen (luxury uptake) ohne nennenswerten Einsatz von Fällmitteln aus dem Abwasserstrom ausgeschleust werden. Weiter hier


KRN-Mephrec in Nürnberg

Dipl.-Ing. Burkhard Hagspiel, Stadtentwässerung und Umweltanalytik, Nürnberg, 2015

In einem internationalen Ideenwettbewerb wurden durch den Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg 13 Verfahren der Klärschlammverwertung mit Phosphorrückgewinnung untersucht. Die Technologie des metallurgischen Phosphorrecyclings im thermischen, reduktiven Schmelzvergasungsprozess eines Schachtofens (15) wurde als evident und zugleich wirtschaftlich valide eingestuft. Nach erfolgreicher Akquisition von Fördermitteln des Bundes startete das Vorhaben als Pilot-Projekt im technischen Halbmaßstab zum 1. November 2014. Die Anlage wurde nach den strengen Auflagen 17. BImSchV im Mai 2015 genehmigt. Weiter hier


ASH DEC verfahren – thermochemischer Aufschluss von Klärschlammaschen

Ludwig Hermann, Outotec GmbH, Oberursel, 2015

Die Rückgewinnung von Phosphor mit dem thermochemischen ASH DEC Verfahren ist – nach den Ergebnissen des P-REX Projekts – die effektivste und kostengünstigste Methode um Phosphor aus Klärschlammaschen mit einer hohen Rückgewinnungsrate von 98% zu recyceln. Sie hat zudem den Vorteil, dass die meisten Spurennährstoffe mit dem Phosphat in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt werden (Herzel, et al. 2015). Weitere günstige Eigenschaften, die auf alle, auf der Rückgewinnung aus Asche basierenden Verfahren zutreffen, sind die hohe Nährstoffkonzentration im Rohstoff, die garantierte Freiheit von Bakterien, Pathogenen, Hormonen und anderen organischen Schadstoffen und die Nutzung des Energiegehalts des Schlamms. Weiter hier


Stuttgarter Verfahren Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm

Dipl.-Ing. Ralph-Edgar Mohn, AZV Raum Offenburg, 2015

Der Abwasserzweckverband „Raum Offenburg“ betreibt auf dem Gelände der Verbandskläranlage seit Ende 2011 eine Pilotanlage zur großtechnischen Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm. Am Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart wurde in Zusammenarbeit mit der iat-Ingenieurberatung Stuttgart das sogenannte „Stuttgarter Verfahren“ zur Phosphorrückgewinnung aus anaerob stabilisierten Klärschlämmen als Magnesium-Ammonium-Phosphat (MAP) entwickelt. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass kommunaler Klärschlamm von Kläranlagen mit simultaner Phosphat-Elimination mit Eisen- und/oder Aluminiumsalzen verwendet werden kann und keine Verfahrensumstellungen seitens der Abwasserreinigung erforderlich sind. Das erzeugte Produkt Magnesium-Ammonium-Phosphat (MAP) kann direkt als Mehrnährstoffdünger in der Landwirtschaft verwendet werden. Weiter hier


Berliner Pflanze – Vom Problem zum Produkt

Dipl.-Ing. Alexander Schitkowsky, Berlin, 2015

Die Berliner Wasserbetriebe haben vor gut zehn Jahren begonnen, ein Verfahren zu entwickeln, mit dessen Hilfe Phosphatverbindungen aus dem Abwasser gefällt werden können. Anlassgebend für diese zunächst F&E-getriebenen Aktivitäten waren allerdings nicht Überlegungen, wie aus einer Kläranlage eine Düngerfabrik werden könne. Vielmehr gaben verfahrenstechnische Probleme auf der Kläranlage Waßmannsdorf den Anstoß. Denn überall dort, wo Phosphor mit dem Bio-P-Verfahren aus dem Abwasser eliminiert, also nicht chemisch gefällt wird, haben Anlagenbetreiber häufig mit massiven Inkrustationen in Rohren und Aggregaten zu kämpfen. Weiter hier


Phosphor-Rückgewinnung mit der P-RoC-Technologie

Dipl.-Ing Ladislaus Bach, Alltech Dosieranlagen GmbH, Weingarten (Baden), 2015

Alltech-Anlagen werden weltweit erfolgreich in der Wasser- und Abwasseraufbereitung eingesetzt. Rohwasser, Abwasser oder Brauchwasser werden verschiedene Chemikalien in genau definierten Mengen und zeitlichen Abläufen zugesetzt, um deren chemische und/oder physikalische Eigenschaften zu verändern. In der kommunalen oder industriellen Abwasserbehandlung setzt die Fa. Alltech seit Jahrzehnten eine Vielzahl von hochspezialisierten Produkten ein. Aktuelle Produktentwicklungen finden unter anderem in der Ressourcenschonung, in der Beseitigung von Mikroverunreinigungen im Abwasser und Nährstoffrückgewinnung statt. Weiter hier



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